Schwimmbadbau Niedersachsen

Schwimmbadbau Niedersachsen

Der Schwimmbadbau Niedersachsen lohnt sich geographisch gesehen in diesem Bundesland allemal. Wir liefern alle wichtige Infos zum Schwimmbadbau Niedersachsen und erklären, was Sie bei der Planung und dem Bau eines Pools beachten müssen.

Was zeichnet Niedersachsen als Bundesland aus?

Das Bundesland Niedersachsen liegt im Nordwesten der Bundesrepublik Deutschland. Niedersachsen ist hinter Bayern das zweitgrößte Bundesland und nimmt bei einer Einwohnerzahl von rund acht Millionen in dieser Hinsicht Platz vier ein. Die Landeshauptstadt Hannover ist zugleich auch die größte Stadt des Bundeslandes. Insgesamt gibt es noch sieben weitere Großstädte im Bundesland Niedersachsen, darunter zählen Braunschweig, Osnabrück, Wolfsburg, Oldenburg, Göttingen, Salzgitter und Hildesheim. Durch die lehm- und sandhaltige Böden gilt Niedersachsen als landwirtschaftlich gut erschlossen.

Wieso lohnt sich ein Schwimmbadbau in Niedersachen?

Die Landschaft in Niedersachsen ist zweigeteilt. Der größere nördliche Landesteil gehört zum Naturraum Norddeutsches Tiefland, während der Süden zur mitteldeutschen Gebirgsschwelle zählt. Alle Flüsse in Niedersachsen fließen direkt oder indirekt in die Nordsee. Man unterscheidet die drei Einzugsgebiete von Ems, Weser und Elbe. Darüber hinaus ist Niedersachsen reich an natürlichen Seen. Die höchste Erhebung Niedersachsens ist der 972 m hohe Wurmberg im Harz. Das Klima in Niedersachsen ist im Norden durch den Atlantik bzw. die Nordsee geprägt. Nach Südosten nimmt es zunehmend kontinentale Züge an. Gut 20 % der Landesfläche sind von Wald bedeckt, der meiste Anteil davon in der Mittelgebirgsschwelle.

Diese geographischen Besonderheiten machen Niedersachsen zu einem attraktiven Bundesland. Es gibt sehr viele Regionen, in denen sich ein Eigentum inklusive Schwimmbadbau lohnt. Viele Hausbesitzer:innen bauen sich daher in Niedersachsen einen Pool in den Garten.

Für den Schwimmbadbau gibt es Bundesland Niedersachsen zahlreiche Anlaufstellen.

Welche Vorteile bringt ein Swimmingpool im Garten?

Ein Swimmingpool im Garten bringt einige Vorteile mit sich. Der offensichtlichste ist selbstverständlich, dass Sie zu jeder Zeit eine Abkühlung genießen können. Und das ganz ohne das Aufhalten in einem überfüllten Freibad und ohne die lange Wartezeit an der Kasse davor. Daheim lässt es sich ganz entspannt in Ruhe genießen, natürlich auch ohne Eintritt zu bezahlen. Ohne Anfahrtsweg und dem Packen von Badesachen sind Sie zudem viel flexibler und nicht so stark vom Wetter abhängig. Auch für die Eltern ist ein Pool praktisch: Die Kinder sind beschäftigt und außerdem hat man die Kleinen viel besser im Blick, als im öffentlichen Schwimmbad.

Von Vorteil ist außerdem, dass Ihnen ein Swimmingpool im Garten auch Gelegenheit bietet, Sport zu treiben. Schwimmen ist eine der gesündesten Sportarten, die Sie treiben können. Vor allem nach einem anstrengendem Tag im Büro und stundenlangem Sitzen hat es eine entspannende Wirkung auf den Körper. Durch schwimmen wird der ganze Körper trainiert, Bänder und Gelenke geschont und das Herz-Kreislauf-System gestärkt. Mit einem Schwimmbad vor der Tür gibt es auch für Sportmuffel keine Ausreden mehr nicht ins Becken zu springen. Nicht zu vergessen ist natürlich der große Spaßfaktor, eventuell mit ein paar Wasserattraktionen zusätzlich zum Badespaß. Mit Freunden und Familie lassen sich auf jeden Fall schöne Garten- und Poolpartys feiern.

Was muss ich beim Schwimmbadbau Niedersachsen beachten?

Bevor Sie mit dem Bau eines Schwimmbades beginnen, ist eine genaue Planung notwendig. Sie müssen sich sowohl gründlich mit der Auswahl des Pools, als auch mit den baulichen Maßnahmen beschäftigen. Damit Sie viele Jahre Spaß an ihrem Pool haben, sollten Sie einen professionellen Poolbauer für den Bau anheuern. Hier haben wir Ihnen weitere wichtige Merkmale zusammengefasst, welche Sie beachten sollten:

  • Der Pool soll bestenfalls nach Süden ausgerichtet sein, damit dieser sich bereits morgens aufwärmt.
  • Für weniger Pflegeaufwand bauen Sie ihren Pool nicht in der Nähe von Bäumen, damit nicht so viel Laub ins Wasser fällt.
  • Bauen Sie den Pool in die Nähe der Wasser- und Stromleitungen, damit die Zuleitungen nicht unnötig lang sind.
  • Beachten Sie eine Pflasterung um den Pool herum, um eine schnellere Wasserverschmutzung zu verhindern.
  • Untersuchen Sie auf jeden Fall vor Baubeginn die Bodenbeschaffenheit im Garten, denn nicht jeder Untergrund ist für alle Bauarten geeignet

Welche Kosten fallen beim Poolbau an?

Die Poolkosten hängen von vier Faktoren ab:

  • Poolbecken
  • Pooltechnik
  • Erdaushub
  • zusätzliche Einbauteile

Pooltechnik, Erdaushub und Einbauteile sind allesamt variable Kosten und hängen vom Pool Becken ab. Das Becken hingegen, kann man als einziges Element konkret beziffern, hängt aber ebenfalls von Größe, Material und Ausstattung ab. Dabei bewegen sich die Becken in einer Preisspanne von weit unter 10.000 bis weit über 20.000 Euro. Für mehrere hundert Euro sind bereits einfache Aufstellbecken und Kunststoffbecken zu bekommen. Die etwas teureren Stahlwandbecken hingegen kosten mindestens 1.000 Euro. Die Preise für die Swimmingpools aus GFK (Glasfaserverstärkter Kunststoff) beginnen dann bei etwa 5.000 Euro. Am teuersten sind die Naturbecken und vor allem das Luxussegment der Edelstahlbecken. Hier beginnen die Preise erst über 10.000 Euro und können bis 30.000 Euro oder mehr steigen. Vor allem der Wandaufbau und die Isolierung sind entscheidende Faktoren für Preis und Qualität beim Schwimmbadbau Niedersachsen.

Ist ein Pool im Garten genehmigungspflichtig?

Swimmingpools in Privatgärten stehen gerade hoch im Trend. Viele wissen allerdings nicht, dass auch für einen Swimmingpool eine Baugenehmigung nötig sein kann. Grundsätzlich sieht die Niedersächsische Bauordnung für alle Baumaßnahmen die Pflicht einer Baugenehmigung durch die Unteren Bauaufsichtsbehörden an den Landratsämtern vor. Damit soll sichergestellt werden, dass bei den Bauvorhaben alle zu prüfenden Vorschriften eingehalten werden. Dies betreffe beispielsweise Vorgaben zum Brandschutz oder die Einhaltung von Abstandsflächen. Gegebenenfalls werden durch Fachstellen z.B. auch naturschutzrechtliche Auflagen geprüft. Für kleinere Bauvorhaben kann es aber eine Ausnahme von der Genehmigungspflicht geben, was auf die Größe Ihres Pools ankommt.

Outdoor Pools benötigen meistens unter 50 m³ keine Baugenehmigung, über 100 m³ ist auf jeden Fall eine erforderlich. Den Bereich dazwischen regelt jedes Bundesland unterschiedlich. Laut der Niedersächsische Bauordnung (NBauO) sind Wasserbecken bis 100 m³ Beckeninhalt, im Außenbereich nur als Nebenanlage eines höchstens 50 m entfernten Gebäudes mit Aufenthaltsräumen, genehmigungsfrei. Bei gängigen Gartenpools liegt die Wassermenge deutlich darunter. Dennoch ist es sinnvoll, sich vor dem Schwimmbadbau Niedersachsen über die rechtlichen Vorschriften zu informieren. Am besten kontaktieren Sie dafür das zuständige Bauamt. Dieses müssen Sie sowieso immer über Ihre Absichten informieren, indem Sie die sogenannte Baumeldung und Baufertigmeldung einreichen. Dazu gehört meist eine Planzeichnung vom Grundstück und Fotos.

Wie nah darf ich in Niedersachsen meinen Pool an die Grundstücksgrenze bauen?

Wenn Sie einen Poolbau im Garten vorhaben, gibt es weitere Vorschriften zu beachten. Zum Beispiel müssen Sie neben der Poolgröße auch den Abstand zum benachbarten Grundstück prüfen. Da es sich bei einem Pool allerdings nicht um ein Gebäude, sondern um eine bauliche Anlage handelt, müssen Grenzabstände nicht eingehalten werden. Für den nachbarschaftlichen Frieden sollten Sie dabei trotzdem an einen angemessenen Abstand denken. Der Abstand von drei Meter, welcher bei Gebäuden eingehalten werden muss, kann dabei eine Orientierung sein. Außerdem müssen Sie den Pool immer abdecken, damit niemand gefährdet wird. Als Besitzer:in sind Sie nämlich in der Haftungsverantwortung, sollte bei einem nicht komplett abgegrenzten Garten ein Nachbarskind in Ihren Pool fallen. Darüber hinaus müssen Sie auch noch naturschutzrechtliche Bestimmungen auf Ihrem Grundstück prüfen lassen.

Welche Tiefe darf ein Pool haben?

Die richtige Wassertiefe spielt bei der Planung des Pools eine wichtige Rolle. Diese hängt aber vor allem davon ab, wie viele Leute gleichzeitig den Pool benutzen sollen und für was er genutzt wird. Bei Babys ist die Wassertiefe auf wenige Zentimeter zu beschränken, bereits eine geringe Wassertiefe kann zu einer großen Gefahr werden. Aber selbst in einem ganz niedrigen Becken sollten Babys nie unbeaufsichtigt baden. Bei älteren Kindern kann der Pool schon etwas größer sein. Doch auch hier ist zu berücksichtigen, wie fortgeschritten der Schwimmprozess ist. Die Kinder sollten im Becken noch gut stehen können und der komplette Oberkörper sollte wenn möglich nicht im Wasser sein. Eine Beckentiefe von etwas 60 bis 70 Zentimeter ist hier zu empfehlen.

Wenn Sie sich auch sportlich betätigen wollen, muss das Becken auf jeden Fall noch ein Stück tiefer sein. Für regelmäßiges Schwimmen oder Wassergymnastik sind dieselben Werte wie in einem richtigen Schwimmbad nützlich. Diese beträgt durchschnittlich zwischen 1,20 Meter und 1,50 Meter. Vor allem für ältere Menschen, die lieber im Wasser stehen und die Gelenke bewegen wollen, sind 1,20 Meter zu wenig. Bei einer Tiefe von 1,50 m sind aufgrund des größeren Auftriebs alle Bewegungen einfacher auszuführen.

Für die gesetzlichen Bestimmungen sollte die Tiefe beim Schwimmbadbau Niedersachsen auf jeden Fall mit der zuständigen Baubehörde abgeklärt werden. Auch hier wechseln die Bestimmungen oft von Baubehörde zu Baubehörde, jede Kommune darf nämlich ihre eigene Regeln machen. Bei einer Wassertiefe bis 1,50 Meter sollten Sie aber keine Probleme bekommen.

Wie zeitaufwendig ist die Poolpflege?

tägliche AufgabenEntfernung von Schmutz
Entleerung des Skimmerkorbs
Poolwasser umwälzen
wöchentliche AufgabenWasserwerte überprüfen (pH und Chlor)
Filter rückspülen
Wasserlinie reinigen (bestenfalls mit einem automatischen Poolroboter)
monatliche AufgabenBeckenrand reinigen
jährliche AufgabenBecken winterfest machen
Grundreinigung
Auffüllen mit Frischwasser
Filtersystem wechseln

Ein Poolreiniger und eine automatische Poolsteuerung können den Besitzer:innen die Poolpflege sehr erleichtern. Dadurch fallen die meisten der oben genannten Aufgaben weg, und die Besitzer:innen können sich entspannt zurücklehnen.

Wann ist der beste Zeitpunkt für den Schwimmbadbau?

Die ideale Zeit für die Planung und den Bau Ihres Pools ist der Herbst. Die Bauarbeiten können somit in einer Zeit beginnen, in der die Gartensaison zu Ende geht. In dieser Zeit halten sich die Besitzer:innen nicht mehr so häufig im Garten auf, sodass dieser in Ruhe umgegraben werden kann. Außerdem ist der Rasen im Herbst bereits vertrocknet und die Blumen verwelkt, sodass nichts in Mitleidenschaft gezogen wird. Eine Investition im Herbst lohnt sich vor allem deswegen, weil die Poolpreise am Ende der Badesaison günstiger sind als im Frühjahr. Durch den Poolbau im Herbst kann man im Frühjahr direkt mit den ersten Sonnenstrahlen in die Badesaison starten. Die Termine der Poolbauer sind im Herbst flexibler als im Frühjahr.

Wie viel Zeit sollte man für den Schwimmbadbau einplanen?

Zuerst sollten Sie sich im Klaren sein, wo der Pool platziert wird und welche Größe dieser haben soll. Dann suchen Sie einen Fachhändler auf und besprechen alles Wichtige. Insgesamt sollten Sie ausreichend Zeit für einen Schwimmbadbau Niedersachsen einplanen. Planung und Bau des Pools dauern je nach Komplexität mindestens 4 bis höchstens 12 Wochen. Beginnen Sie erst im Frühjahr mit der Planung, kann man aufgrund des Poolbaus in der Badesaison den Sommer nicht ganz im Pool genießen.

Fazit zum Schwimmbadbau Niedersachsen

Es gibt viele attraktive Regionen für den Schwimmbadbau Niedersachsen. Wenn Sie sich für den Bau eines Pools entscheiden, sollten Sie mit der Planung am besten schon im Herbst beginnen. Werden die Bauarbeiten nämlich schon im Winter abgeschlossen, steht dem frühen Badebeginn nichts mehr im Wege.

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