Poolabdeckung: alles was Sie wissen müssen

Die Rollladenabdeckungen bestehen aus einzelnen Profilstäben. Foto: Starline
Die Rollladenabdeckungen bestehen aus einzelnen Profilstäben. Foto: Starline

Energieeffizienz und Sicherheit sind ausschlaggebend für die Anschaffung einer Poolabdeckung. Für welche man sich entscheidet, ist abhängig von baulichen Voraussetzungen, dem finanziellen Spielraum und eine Geschmacksfrage. Das Design spielt bei der Wahl der Poolabdeckung natürlich auch eine Rolle.

Aus energietechnischen Gründen sollte eine Poolabdeckung zur Grundausstattung eines Swimmingpools gehören. Die Verdunstung des Wassers sinkt, die Wärme bleibt länger erhalten und man spart Energie. Ebenso wichtig ist der Aspekt der Sicherheit – der Schutz für Mensch und Tier hat oberste Priorität.

Unterflur- oder Oberflurabdeckung?

Poolabdeckungen gibt es in den Varianten Unterflur- und Oberflurabdeckung. Die Oberflurabdeckung ist geeignet für die Nachrüstung eines bestehenden Pools und die günstigere Variante. An einer der Stirnseiten des Pools ist eine Aufwickelvorrichtung installiert.

Dort bedient man die Abdeckung manuell oder automatisch. Die Unterflurabdeckung ist direkt im Becken integriert. Auf Knopfdruck verschwindet der Rollladen beim Öffnen in einem unter Wasser eingebauten Kasten. Gleichzeitig ist dort der Sitz des elektrischen Antriebsmotors.

Die Profile von Rollladenabdeckungen

Die Rollladenabdeckung besteht aus einzelnen Profilstäben aus Hart-PVC oder Polycarbonat. Die Profile aus Polycarbonat gelten als farbbeständiger und widerstandsfähiger gegen Hagelschlag, weshalb sie teurer sind. Ihre mit Luft gefüllten Hohlkammern sorgen für Auftrieb und wirken isolierend. An den Enden sind die Profile luftdicht mit zur Reinigung abmontierbaren Abschlusskappen verschlossen.

Eine Variante davon sind ausgeschäumte Profile ohne abnehmbare Kappen. Die Profile gibt es in verschiedenen Breiten. Aufgrund der variablen Stablänge kann man jede Poolform nachbilden und problemlos abdecken. Die meisten Hersteller bieten eine breite Farbpalette und unzählige Profil-Ausführungen an.

Modellvarianten von Poolüberdachungen

Poolüberdachungen gibt es in drei Modellvarianten: als ultraflache Überdachung, Niedrig- und Hochüberdachung. Letztere kommt seltener zum Einsatz, da sie vielen Poolbesitzern optisch zu dominant ist. In der Funktion sind sich die Varianten der Poolüberdachungen ähnlich: Sie bestehen aus Einzelsegmenten. Diese bewegt man auf leicht laufenden, kugelge­lagerten Rollen. Beim Öffnen schieben sie sich teleskopartig ­ineinander.

Die Segmente laufen entweder auf Aluminiumschienen oder sie sind schienenfrei. Die Scheiben bestehen meist aus langlebigem Polycarbonat aus Verbund-Sicherheitsglas oder Echtglas. Die Rahmenprofile bestehen aus witterungsresistenten Leichtmetallen. Diese sind entweder eloxiert oder in verschiedenen Standardfarben pulverbeschichtet erhältlich. Die Premium-Variante ist die statisch geprüft schnee- und windsichere Poolüberdachung aus echtem VSG-Sicherheitsglas (Echtglas): unterschwimmbar, hagelsicher und kratzfest. Diese absolut hochwertige Poolüberdachung stellt eine Zukunftsinvestition für dauerhaften, „glasklaren“ Badespaß dar. Wetterunabhängig versteht sich.

Fazit

Wer sich für eine Poolabdeckung entscheidet, macht auf jeden Fall alles richtig. Die Badesaison verlängert sich merklich und der Badespaß nimmt folglich zu. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, finden Sie hier verschiedene Lösungen rund um Poolabdeckungen und Poolüberdachungen der bekannten Hersteller.

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