Dampfbad, aber richtig!

Dampfbad Sanierung

So positiv die Wirkung eines Dampfbads auf Haut und Atemwege ist, so wichtig ist es, Fehler bei der Planung und Konstruktion zu vermeiden. Sollte eine Sanierung oder der Neubau eines Dampfbads notwendig werden, sind einige Faktoren zu beachten, um die Langlebigkeit der Wellness-Anlage zu gewährleisten.

Gerade in letzter Zeit häufen sich die Anfragen für fachgerechte Sanierungen, wie uns Helmut Hilpert, Geschäftsführer vom Fuldaer Thermenspezialisten Hilpert bestätigt. Manchmal ist es nur der Wunsch nach einem zeitgemäßen Dampfbad, das eine stilistisch veraltete Kabine aus Kunststoff ersetzen soll.

Oft aber sind Baufehler der Grund für eine notwendige Sanierungsmaßnahme. Die Mängelliste maroder Dampfbäder reicht von unsauberen Decken über herausgefallene Mosaiksteinchen bis hin zu undichten Kabinenkonstruktionen. Eine mögliche Fehlerquelle kann in der schlechten Koordination der verschiedenen am Bau beteiligten Gewerke liegen. Oft sind Trockenbauer, Fliesenleger, Sanitärinstallateure und Elektriker im Einsatz. Wer sichergehen will, dass möglichst alles koordiniert abläuft, sollte ein Unternehmen wählen, das alles aus einer Hand anbietet. Das bietet den Vorteil, bei Reklamationen nur mit einem Ansprechpartner zu tun zu haben.

In vielen Dampfbädern findet man gerade, planebene Decken mit einer verputzten Oberfläche. Heiße Kondenswassertropfen können hier unkontrolliert abtropfen. Besonders unangenehm ist das, wenn sie auf den Badenden auftreffen. Im Extremfall können sich in der rauen Struktur des Putzes Rückstände der dem Dampf zugeführten Duftöle ablagern, die zu einem braunen Belag führen.

Solche Verfärbungen lassen sich nur schwer oder gar nicht ent­fernen. Häufig wird dann eine Sanierung fällig. Meistens ist das schon mit dem Einziehen einer neuen Decke erledigt. Nicht immer muss dafür die vorhandene Decke entfernt werden.

Eine einwandfreie Dampfbaddecke besteht aus einer glatten, gut zu reinigenden Oberfläche, die ­möglichst in gewölbter Form ausgeführt werden sollte, damit das Kondenswasser zu den Wänden hin ablaufen kann. Hilpert verwendet dafür ­beschichtete Aluminiumkonstruktionen.

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