Swimmingpools verkörpern Freiheit und Gemeinschaftserlebnis. Öffentliche Freibäder in den USA dienten einst als Abwechslung für die hart arbeitenden Fabrikarbeiter, die nebenbei die Hygienetugenden des Mittelstandes kennenlernen sollten. Die wilden 1920er Jahre schufen eine neue, mondäne Poolkultur der Superreichen, die sich in einer monumentalen Poolarchitektur wie dem berühmten „Neptune Pool“ des Zeitungsmoguls William Randolph Hearst niederschlug.

Swimmingpools geben eine gute Kulisse ab

Als Filmdrehort boten Swimmingpools den Schauplatz von dramatischen oder geheimnis­vollen Geschichten. Sie sind fotogen und geben eine gute Kulisse ab. Vor allem, wenn sie dekorativ in einer herrlichen Bucht oder in einem malerischen Garten platziert sind. Schlüsselszenen im Swimmingpool gibt es einigen Klassikern der Filmgeschichte. In „La Piscine“ („Der Swimmingpool“) spielen in den Hauptrollen Romy Schneider und Alain Delon am Abgrund ihres Swimmingpools und an den Abgründen ihrer Liebesbeziehung. Ein Drama aus dem wirklichen Leben: Der berühmte Rolling Stones-Gitarrist Brian Jones kam im Pool seines britischen Landsitzes unter ungeklärten Umständen ums Leben.

Luxus und Drama, beide Komponenten sind untrennbar mit der Geschichte der Swimmingpools verbunden. Und das einfache Volk ließ sich faszinieren von der sagenumwobenen Aura, die von den Pools der Superstars ausging: opulent zur Schau gestellter Reichtum oder diskret im Verborgenen. Diese Faszination schlug sich in Kultur und Klatschpresse nieder.

Gelungene Einbettung ins Gartenumfeld

Und in Deutschland? Dort war der eigene Pool in den 1960er-Jahren ein Symbol des steigenden Wohlstands im Wirtschaftswunderland. Mittlerweile hat sich die Einstellung zu Swimmingpools in den letzten Jahrzehnten deutlich weiterentwickelt. Der gesundheitlich-sportliche Aspekt spielt sicher eine wichtige Rolle. Der eigene Pool hat viel mit Emotionen zu tun und mit einer neuen Rolle des eigenen Zuhauses. Homing, der Trend, das eigene Zuhause mit der Familie und Freunden zum sozialen Mittelpunkt zu machen, fördert diese Entwicklung. Der Pool bildet in Kombination mit dem Garten eine Erweiterung der Wohnfläche im Freien, zum Teil auch umrahmt von Dekoration und Kunstgegenständen. Wichtig sind das Design sowie die gelungene Einbettung in Haus und Garten.

Die starke Tendenz zum Bauhaus-Stil in der Architektur hat im Poolbau geradlinige Formen hervorgebracht. Doch mehr denn je gilt der individualistische Grundsatz: Erlaubt ist, was gefällt. Und so gibt es auch den Gegentrend hin zu mehr Behaglichkeit und einem Zurück zur Natur. Für die Poolbesitzer geht es nicht nur um Fitness und Freizeitspaß. Swimmingpools inszenieren regelrecht das Erleben von Wasser im eigenen Garten: mit Wasserattraktionen, mit Farbe und vor allem mit stimmungsvoller Beleuchtung.

Energieeffizienz bei Swimmingpools

Entscheidend für ein positives Erlebnis der Swimmingpools ist natürlich auch die Technik. Eine gute Wasseraufbereitung gehört dazu. Das Thema Energieeffizienz ist für viele Poolbesitzer wichtig. Um den Energieverbrauch in Swimmingpools zu verringern, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten. Dazu zählt zum Beispiel eine effiziente Beheizung des Poolwassers. Um das erwärmte Poolwasser länger warm zu halten, empfiehlt sich eine Rollladenabdeckung. Hier können die Lamellen zusätzlich mit Solarzellen versehen sein. Eine Poolüberdachung umschließt den Pool wie eine Halle. Beide Varianten verhindern, dass Swimmingpools übermäßig verschmutzen.

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