Badespaß für Kinder: Ein eigener Swimmingpool im Garten bietet Kindern vielseitigen und ganz privaten Badespaß mit Freunden und Eltern. Foto: pixabay.com © rodrigolourenco (CC0 Creative Commons)

Überfüllte Schwimmbäder, eine enorme Geräuschkulisse und unhygienische Bedingungen im Dusch- sowie Toilettenbereich: Freibäder sind im Sommer größtenteils nur beliebt, weil sich die Menschen in der warmen Jahreszeit dort abkühlen können. Eine Alternative zu den öffentlichen Badelandschaften stellt der Badespaß im eigenen Garten dar.

Vom klassischen Planschbecken für die ganz kleinen Familienmitglieder bis hin zu hochwertigen Pools, die in die Erde eingelassen sind und Teil eines entspannenden Garten-Ambientes sind: Auswahl und Bandbreite an Wellness-Optionen sind groß. Genauso wie die Vorteile, die ein eigener Pool bietet.

Vor- und Nachteile eines eigenen Swimmingpools im Garten

Vorteile Nachteile
  • Mehr Privatsphäre ohne Handtuch-an-Handtuch-Szenarien wie im Schwimmbad
  • In jeder Jahreszeit bedarf der Pool an vielseitiger Pflege, Reinigung und Wartung
  • Einmalige Anschaffungskosten ohne täglichen Eintritt und Zusatzkosten für eventuelle Snacks oder Getränke
  • Je nach Qualität, Größe und Modell ist mit einem hohen Anschaffungspreis zu rechnen
  • Kinder sind einfacher im Auge zu behalten als in einem großen, überfüllten Schwimmbecken
  • Der Wasserverbrauch des Haushalts wird erhöht
  • Der ideale Ort für sommerliche Pool-Partys mit Freunden und ein spannender Ort zum Spielen für die Kleinen
  • Ständige Aufsicht, wenn die Kinder im Wasser sind, weil die Gefahr des Ertrinkens und Stürzens zu groß ist
  • Eine Erfrischung ist jederzeit möglich, denn es gibt keine Öffnungs- und Schließzeiten
  • Accessoires sind nach persönlichem Belieben im Pool verfügbar und erlaubt

Ein weiterer praktischer Vorteil ist natürlich, dass Poolbesitzer jederzeit individuelle Fitness im Pool betreiben können. Ob Work-outs oder Volleyball-Spiele im kühlen Nass: Ein Pool bietet mehr Möglichkeiten als nur das tägliche Schwimmen und die angenehme Erfrischung.

Anregungen für Pool Zubehör und Accessoires

Ob Luftmatratze, Taucherflossen oder Badespielzeug – für jede Poolgröße gibt es das passende Zubehör. Mehr Informationen zu hochwertigen Luftmatratzen, die sich beispielsweise für verschiedene Einsatzzwecke eignen, erfahren Interessierte bei fundierten Vergleichen, in denen vertrauensvolle Portale unterschiedliche Faktoren wie Wassertauglichkeit, Belastbarkeit und Material gegenüberstellen und vergleichen. Insbesondere die Wassertauglichkeit ist ein wichtiges Kriterium für die Luftmatratze, wenn sie nicht nur ein Begleiter für Outdoor-Trips oder Übernachtungspartys sein soll.

Folgende Pool-Arten, Pool-Formen und Accessoires zählen zu den gängigsten Varianten für den heimischen Garten:

Poolarten Poolformen Accessoire-Auswahl
Stahlwandbecken Rund Luftmatratze
Styroporbecken Oval Schwimmbrille
Quick Up Pool Achtförmig Schwimmflossen
Polyesterbecken Rechteckig Badespielzeug
Edelstahlbecken Abstrakt Wasserball mit Netz

Jede Variante hat seine Vor- und Nachteile. Ein sogenannter „Quick Up Pool“ ist beispielsweise ein Modell, das sich einfach auf- und wieder abbauen lässt. Es handelt sich um eine aufpumpbare Pool-Variation, die leider weder sehr robust noch wintertauglich ist. Im Gegensatz zu den Becken-Modellen ist der „Quick Up Pool“ jedoch kostengünstiger. Empfehlenswert ist die Pool-Art, die in der Regel rund ist, für alle, die sich noch überlegen, ein langfristiges Badeparadies anzuschaffen. Der Pool dient quasi als Testphase.

Wer bereits entschlossener ist, im eigenen Garten für dauerhaften Badespaß zu sorgen, der setzt auf ein Becken-Modell. Hier gibt es völlig verschiedene Varianten, die in den unterschiedlichen Poolformen von rund über oval oder achtförmig bis hin zu rechteckig oder abstrakt reichen.

Abstrakte Modelle sind die Pools, die speziell an einen Gartenbereich aufgrund verschiedener Hindernisse angepasst werden müssen. Problematisch könnte dabei der Kostenfaktor sein, da Extrawünsche folglich stets kostenintensiver sind als vorgefertigte Poolformen. Die Poolarten gliedern sich preislich und aufwandstechnisch nach dem gewünschten Material. Es existieren sowohl unkomplizierte Stahlwandbecken, die mit einem optimalen Preis-Leistungsverhältnis überzeugen, als auch sehr stabile Polyesterbecken sowie optisch ansprechende Edelstahlbecken, die häufig zum eleganten Blickfang des Gartens avancieren.

Eltern, die die Pool-Form beispielsweise auf die Bedürfnisse der Kinder abstimmen wollen, um den kleinen Wasserratten ausreichende Spielmöglichkeiten im heimischen Pool zu bieten, können sich an der folgenden Auflistung orientieren:

  • Runde Pools: Je nachdem, wie tief das rundliche Schwimmbecken ist, haben die Kleinen hier die Möglichkeit, zu tauchen. Schwimmbrille und Flossen sind das passende Zubehör. Außerdem ist es bei ausreichender Größe möglich, die Bahnen im Kreis zu ziehen.
  • Ovale Pools: Diese Poolform wirkt sehr klassisch, insbesondere durch die Tatsache, dass solche Becken immer ganz ins Erdreich eingelassen sind. Schwimmflügel an und schon kann der kleine Wasserliebhaber seine Bahnen ziehen.
  • Achtförmige Pools: Es handelt sich hierbei um zwei aneinander gesetzte runde Becken, die optisch eine „8“ ergeben und dadurch natürlich größer sind sowie mehr Platz bieten. In solchen Becken darf auch eine schmale Luftmatratze oder eine kleine Badeinsel mitgenommen werden.
  • Rechteckige Pools: Weitere Klassiker sind die typischen rechteckigen Becken, die sich nicht nur hervorragend zum Schwimmen eignen, sondern auch zum Ballspielen mit einem Netz, das einmal quer über den Pool gespannt wird. Perfekt für sportliche Familien, die sich gern das eine oder andere Spielchen beim Volley- oder Wasserball liefern.

Wichtige Tipps und Hinweise für Poolpflege und Reinigung

Damit der Swimming-pool im eigenen Garten in jedem Jahr aufs Neue mit Badespaß für die Kinder überzeugt, ist es wichtig, das Becken stets zu pflegen und reinigen. Dabei spielen die Poolart und Poolform keine Rolle, denn Reinigung und Pflege sind zwei Dinge, die bei keinem Modell zu vernachlässigen sind.

  • Regelmäßige Überprüfung der Wasserwerte: Ein neutraler pH-Wert von 7,0 bis 7,4 ist für die Haut empfehlenswert. Laut Experten ist es sogar vorteilhaft, wenn das Badewasser fast die gleiche Qualität wie das Trinkwasser hat, um unsichtbare Gefahren im Gartenpool auszuschließen.
  • Ausrüstung mit Filtern: Eine perfekt funktionierendesund hochwertige Filtration ist das A und O eines sauberen und gepflegten Pools. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass Pool-Besitzer die Filteranlage an die Poolart und Poolform anpassen. Der Filter befreit das Wasser von Verschmutzungen und läuft bestenfalls zwei- bis dreimal am Tag. Um den Filter nicht zu verstopfen, ist der zusätzliche Einsatz von Flockungsmitteln ratsam.
  • Behandlung mit Chlor: Die richtige Chlormenge ist entscheidend, damit die Qualität des Wassers nicht zu Krankheiten führt. Eine Behandlung mit Chlor tötet Bakterien und Keime ab, sodass die Kinder in einem desinfizierten Pool ohne Gefahren baden.
  • Regelmäßiges Reinigen des Beckens mit einem Poolroboter – am besten ein Mal pro Woche

Wasserverbrauch kontrollieren: Angeblich liegt der tägliche Wasserverbrauch in einem durchschnittlichen Haushalt bei circa 127 Litern. Ausgenommen sind hier Verbraucher mit einem Pool im Garten. Für diesen Posten kommen je nach Saison, Reinigung- und Pflegeaufwand noch ein paar Liter hinzu, weshalb der Wasserverbrauch in einem Haushalt mit Pool stets kontrolliert werden sollte.