Saunaöfen Butenas

Die Hersteller von Saunaöfen sind kreativ. Jedes Jahr kommen neue schicke Modelle mit ­innovativen Designideen auf den Markt. Dabei bieten sich bei den wandlungsfähigen Einheizern verschiedene ­Ansatzpunkte, um ihre Gestaltung zu variieren. An erster Stelle sei hier das Gehäuse genannt. Es besteht aus Metall und seine Oberfläche ist sehr wandlungsfähig. Sie kann zum Beispiel hochglänzend ausgeführt werden, so dass sich die Umgebung darin spiegelt. Aber auch die matte Variante aus gebürstetem Edelstahl ist sehr beliebt.
Einbrennlackierungen eröffnen ein breites Farbspektrum, von zurückhaltendem Schwarz bis hin zu lebhaftem Rot. Dabei muss nicht der komplette Ofen in Farbe ­getaucht sein. Gestaltungseffekte lassen sich außerdem durch einen Wechsel von farbiger und Metalloberfläche erzielen. Oder ein Teil der Verkleidung wird mit Naturstein versehen.
Eine wichtige Rolle spielt die Form des Ofens. Neben den klassischen rechteckigen Exemplaren gibt es kugelförmige, zylindrische oder solche, deren bauchige Gestalt an einen druidischen Zauberkessel erinnert.

Ofenreling als ­Gestaltungselement

Auch die sogenannte Ofenreling kann gestalterische Funktion übernehmen. Eigentlich dient sie dazu, die Badenden vor dem Kontakt mit heißen Ofenteilen schützen. Aber durch Variation der Form oder der Holzart kann sie zudem Akzente ­setzen.
Die Ofensteine sind schon seit ­einigen Jahren ein beliebtes Design­element. So findet man zahlreiche Modelle, deren Gehäuse so ausgeführt ist, dass die Aufgusssteine gut zu sehen sind. Das lässt sich beispielsweise durch eine Art Korb aus Gitter oder Stäben erreichen. Oder das Gehäuse besteht aus einem ­gelochten Blech, durch das die Steine gut zu erkennen sind.
Und der neueste Trend: Die Steine selbst ändern ihr Erscheinungsbild und treten als dekorative Variable auf. Beispielsweise in Form von Würfeln, die oben auf dem Ofen liegen. Oder die oberste Schicht ­besteht aus weißen Kieselsteinen – passend zum weiß ­lackierten Ofen.
Mit ihrem attraktiven Outfit sind die Zeiten als Mauerblümchen im Eck vorbei, selbstbewusst präsen­tieren sich die Saunaöfen heutzutage durch die großen Glasfronten der ­Kabinen.

Unsichtbare Wärmequelle

Auch wenn Saunaöfen ein starkes ­Designelement sind, gibt es manchmal Konstellationen, wo die Wärmequelle nicht in der Kabine in Erscheinung treten soll. Beispielsweise, weil eine Platz sparende Lösung gefragt ist. In solchen Fällen kann man auf Unter- oder Hinterbanköfen zurückgreifen. Diese erstecken sich unter einer Saunabank oder hinter einer vorgebauten Wand.
Die Vorbauwand muss entweder über eine große Öffnung verfügen oder nach oben offen sein. Sie kann außerdem mit Licht kombiniert werden. Dieses wirkt wie eine indirekte Beleuchtung und schafft eine angenehme Atmosphäre in der Kabine. Auch Aufgüsse können mit diesen Systemen zelebriert werden. Dafür sind sie mit einem Trichter im Innenraum ausgestattet.