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Saunabeleuchtung: Abschalten mit Licht

22.06.2012

Ein Sternenhimmel in der Sauna entfaltet beruhigende Wirkung. Foto: Klafs

Schon allein die Wärme sorgt in der Sauna für Entspannung. Doch mit der passenden Beleuchtung kann man noch besser abschalten und den Alltagsstress ausblenden.

Beleuchtung in der Sauna erfüllt unterschiedliche Zwecke. Zum einen ermöglicht sie Orientierung: Die Saunagänger sollen, ohne zu stolpern, auf die Bank finden. Hierfür eignet sich eine gleichmäßige, blendfreie Grundausleuchtung, beispielsweise in Form einer indirekten Beleuchtung an den Wänden oder der Decke oder durch Einzelleuchten. Diese sollten dimmbar oder mit einem Schirm versehen sein, da eine zu grelle Lichtquelle nicht gerade für eine entspannende Atmosphäre sorgt. Ein schöner Schirm wirkt zudem als Designelement.

Das Licht selbst kann ebenfalls als Gestaltungsmittel fungieren:

  • In Form von Leuchten, die ein interessantes Lichtbild erzeugen
  • Mit hinterleuchteten Lichtbildern, deren abstrakte oder konkrete Motive das Erscheinungsbild des Interieurs wesentlich prägen
  • Mit Einzelstrahlern, die bestimmte Bereiche, wie eine Steinwand oder den Designofen, in Szene setzen.
  • Als farbiges Licht, das die Kabine in die zur Stimmung passende Farbe taucht.

LEDs mit niedrigem Energieverbrauch

Dem Farblicht werden mehr als nur optische Effekte zugeschrieben. Es beeinflusst die psychische Verfassung, regt an, beruhigt, harmonisiert etc. Auch körperliche Funktionen sollen stimuliert werden. So soll Orange die Nierenfunktion fördern und Gelb zur Entgiftung beitragen.

Nachdem die EU das Aus für die Glühbirnen beschlossen hat, kommen als Leuchtmittel vor allem Halogenstrahler und LEDs zum Einsatz. Letztere zeichnen sich durch einen niedrigen Energieverbrauch aus und punkten mit einer langen Lebensdauer, allerdings nur dann, wenn sie für die hohen Temperaturen in der Sauna ausgelegt sind.

Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von Glasfasern, mit denen sich stimmungsvolle Sternenhimmel gestalten lassen. Sie haben den Vorteil, dass sich die eigentliche Lichtquelle nicht in der heißen Kabine, sondern außerhalb befindet – ein Pluspunkt auch beim Austausch von defekten Leuchtmitteln.

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