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So viele Seen hat Deutschland nicht zu bieten, aber dass Aussensaunas dennoch auch in unseren Breitengraden Gefallen finden, zeigt der Trend. Warum auch nicht draußen? Platz findet sich meist in irgendeiner Ecke des Gartens. Wobei – eigentlich sollten die Häuschen gar nicht in eine Ecke verbannt werden.

Schließlich sind sie allesamt schön anzuschauen, ob optisch eher zeitlos-elegant, reduziert-modern oder urig-romantisch, ob traditionell in massiver Blockbohlenbauweise, im variablen Baukastensystem oder großzügig verglast. Es wird für jeden Geschmack und jeden Garten etwas geboten, die Hersteller sorgen ­dafür, dass keine Wünsche offen bleiben.

Glas spielt hierbei inzwischen eine wichtige Rolle, sowohl bei Innen- wie auch bei Aussensaunas. Hat man doch nach ausgiebigem Saunieren von einem verglasten Ruheraum aus den direkten Blick in die Natur – und das bringt die Seele zum Baumeln.

Echtes Wohlfühl-Interieur

Auch die inneren Werte kommen bei den Gartensaunas nicht zu kurz. Sie sind ausgestattet mit bequemen Liegebänken, etwa aus Abachi-, ­Linden- oder Pappelholz. Sitzend oder liegend lässt es sich hier beim Schwitzen gemütlich Plaudern. Wahlmöglichkeit besteht auch bei den Saunaöfen: zum Beispiel zwischen der klassischen finnischen Variante oder einem Ofen für das schonendere Dampfbad.

Weitere Ausstattungsoptionen sind unter anderem Farblichtsysteme, Infrarotstrahler oder auch Radio in der Kabine. So kann sich jeder seine ganz eigene kleine Wellnessoase kreieren und dort dann erholsame Stunden genießen.

Freie Sicht nach draußen

Saunieren liegt im Trend, und trendig ist auch die mit Flachdach und viel Glasfläche ausgestattete Gartensauna „Shine“. Die komplette Front und ein Teil der Seitenwand wie auch die Trennwand zwischen Sauna und Ruhezone im Innenraum sind verglast. Das vermittelt dem Saunagänger fast das Gefühl, im Freien zu sein. Die Bodenplatte wurde an der Front verlängert, so wurde zusätzlich Platz für eine Terrassenfläche geschaffen.Foto: www.butenas-holzbauten.de

Individuelle Planung

Die Saunahäuser von Blockhausbau Hummel sind in unterschiedlichsten Größen und ­verschiedensten Varianten erhältlich, mit Ruheraum oder Spielkoje für Kinder und für ­Platzierung im Garten oder auf der Dachterrasse. Geplant wird direkt mit dem Kunden, 3-D-Zeichnungen werden dabei als Entscheidungshilfe eingesetzt. Der Montagestatus ist frei wählbar und reicht vom Selbstbau über die Richtmeistermontage (ein Fachmonteur ­arbeitet mit bauseitigen Helfern) bis hin zur Komplettmontage. Foto: www.hummel-blockhaus.de

Traditionsträchtiges Detail

Die traditionellen Ecküberständen sind kennzeichnend für die „MIKA“ von helo, die im Innenraum Platz für drei bis vier Liegen aus Schwarzerlen-Holz bietet. Sie ist gefertigt aus 60 Millimeter Massivholz-Blockbohlen und einer etwa 77 Millimeter starken Decke in Elementbauweise. Das Dach besteht aus 20 Millimeter Nut- und Feder-Hobelbrettern und ist sowohl als Sattel-, Pult oder Flachdach erhältlich. Die abschließbare Kassettentüre ist zur Hälfte verglast und auch die Saunatüre verfügt über eine Glasscheibe aus Isolierglas. Eingeheizt wird mit dem Saunaheizgerät „CUP chrom“ mit 9 kW Leistung. Foto: www.helo-sauna.de

Variables Baukastensystem

Die Gartensauna „Talo“ (Finnisch für das Haus) mit Holzschalung aus sibirischer Lärche ist als variables Baukastensystem und mit flexibler Ausstattung vielseitig einsetzbar, wie etwa als Außensauna, Wellnessbereich, Pool- oder Gartenhaus. Sie besteht aus einzelnen Modulen, die individuell angeordnet werden können, und sich auch in Breite und Tiefe vergrößern lassen. Möglich sind auch Erweiterungen mit einem Ruheraum oder einer zusätzlichen Terrasse. Großzügige Panoramafenster durchfluten den Innenraum mit viel Licht, Dielen-böden aus Kiefer sorgen für Gemütlichkeit. Foto: www.klafs.de

Mittelpunkt im Garten

Seine solide Stabilität erhält das Saunahaus „Cubilis“ durch die 45 Millimeter starken Blockbohlen sowie den 19 Millimeter dicken Massivholzboden. Eine selbstklebende Dachbahn bietet Schutz vor UV-Strahlung und Witterungseinflüssen. Die integrierte Elementsauna betritt man durch eine Ganzglastür in Graphit-Optik. Zwei Liegen aus Linden- oder Pappelholz laden zum Entspannen ein, eine weitere 50 cm tiefe Querliege bietet zusätzlichen Platz. Wahlweise ist das Saunahaus ausgestattet mit einem Classic OS Ofen für finnisches Saunieren oder einem „BioAktivS“-Ofen für ein schonendes Dampfbad. Foto: www.weka-holzbau.com

Lagerplatz inklusive

Die mit Lärchenholz verkleidete Außenfassade verleiht dieser Gartensauna ihren rustikalen und in Kombination mit der großen Fensterfläche dennoch modernen Charakter. Ein seitlicher Dachüberstand dient als Lagerplatz für Kaminholz oder Gartengeräte. Wände und Decke bestehen aus einer Rahmenkonstruktion, die mit einer Dämmung sowie Innen- und Außenverkleidung versehen ist. Die Innenwände und der in der Größe frei gestaltbare Vorraum sind mit kanadischer Hemlock-Tanne verkleidet. Zur Ausstattung der Kabine gehört ein Infrarot-Strahler, Farblicht und ein Radio. Foto: www.jockers.de

Im richtigen Verhältnis

Auf den Blick nach draußen möchte beim Saunabaden im Garten niemand verzichten, ­Glastüren und bodentiefe Fenster sind deshalb gefragt. Wichtig ist, dass Glas und Holz im richtigen Verhältnis stehen, damit Durchblick und Schwitzgenuss sich nicht ausschließen. Unter anderem bietet B+S Finnland Sauna auch eine Modell, die „Viitta-GS“, deren Besonderheit die austauschbare Ummantelung der Fassadenelementen ist, wodurch sie auf Wunsch ihr „Gesicht“ wechseln kann. Foto: www.welt-der-sauna.de

Filigrane Stabilität

Helles und strukturgleiches Ahorn ziert die Decke und die Rückwand der „Romantica“ von Saunalux, die Seitenwände rechts und links setzen mit Wengeholz einen farbigen Akzent. Ein in die Rückwand integriertes Oberlicht sorgt für angenehme Raumausleuchtung. In Pfosten-Riegel-Konstruktion gefertigt, bekommt das Saunahaus die notwendige Stabilität, die außen angebrachten HPL-Platten in Kassettenoptik runden das moderne Design geschickt ab. Eine 24 Millimeter starke Isolierverglasung im Frontbereich sorgt für Dichtigkeit.Foto: www.saunalux.de

Zum Abkühlen in den Tauchbottich

Holz ist Programm bei dieser Massivholzsauna von Küng. Sie besteht aus Blockbohlen der Polarkiefer, die Liegeflächen im Inneren sind aus Espenholz. Auch eingeheizt wird sie mit Holz, das an der Rückwand des Häuschens unter einem kleinen Dachüberstand gelagert werden kann. Durch das rechteckige, quer eingebrachte Fenster kann man von drinnen während des Schwitzbades die tolle Aussicht auf das Bergpanorama genießen. Danach geht es traditionell zur Abkühlung in den vor der Hütte stehenden Tauchbottich. Foto: www.kuengsauna.ch

Mit Sattel-, Pult- oder Flachdach

In zwei Baureihen werden die Saunahäuser der Firma Kugel gefertigt: Zum einen in massiver Bauweise unter Verwendung von Holzbohlen aus nordischer Fichte in 70 oder 92 Millimetern Stärke. Bei der zweiten Baureihe, der sogenannten Ständerbauweise, sind Wandstärke wie auch Innen- und Außenverkleidung frei wählbar. Auch die Dächer werden in verschiedenen Ausführungen angeboten. So gibt es hier das Sattel-, das Pult- oder das Flachdach. Eingedeckt werden die Dächer entweder mit Schindeln oder Ziegeln, sie können aber passend zum Garten auch begrünt werden. Foto: www.kugel-sauna.de

Aussichtsreich

Die in verschiedenen Größen und Variationen erhältlichen Außensaunen können nicht nur im Garten, sondern auch auf Dachterrassen aufgestellt werden. Schöne Aussicht bieten die großen Schiebe- und Flügelglastüren der integrierten Ruheräume, die auch die Nutzung des Raums als Sonnenterrasse ermöglichen. Die Aussensauna wird je nach Wunsch im klassischen modernen Lärchenholz-Design hergestellt oder mit ausdrucksvollen Farbfassaden angeboten. Weitere Gestaltungsmöglichkeiten sind optional. Foto: www.gartenhauptdarsteller.de