Wärmeliegen sorgen für Entspannung

Wärme entspannt, Wärme tut gut. Um so mehr, je bequemer man sich dabei bettet. Diesen Umstand haben die Hersteller von Wärmeliegen voll im Blick und bieten mit ihren Produkten wohlige Entspannung auf körpergerechter Unterlage. Ihre Form erlaubt dem Körper eine Haltung, in der die Muskeln optimal loslassen und sich lockern können. Dazu kommt die in etwa auf Körpertemperatur erwärmte Oberfläche. Der sanften Wärmestrahlung, die von ihr ausgeht, werden verschiedene positive Effekte zugeschrieben:
  • Sie entspannt und entkrampft die Muskulatur.
  • Sie verbessert die Durchblutung ohne den Kreislauf zu belasten.
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Sie beruhigt das vegetative Nervensystem und führt zu Stressabbau.
  • Sie stärkt das Immunsystem.

Hartschaum oder Holz dient als Basis

Als Grundlage kommen im All-gemeinen Bauelemente aus Hartschaum zum Einsatz. Dieses Material ist leicht und verfügt über hervorragende isolierende Eigenschaften, so dass die Wärme besonders effektiv nach oben zur Auflagefläche hin abstrahlt. Außerdem ist es gut formbar. Das ermöglicht vielfältige Zuschnitte, sie müssen nur eins sein – ergonomisch. Bei Natursteinverkleidungen gibt es aber auch Unterkonstruktionen, die in Einzelanfertigung aus Holz gebaut werden. Verkleidet werden die Hartschaum-Formteile meist mit Fliesen oder Glasmosaik. Machbar ist zudem Naturstein oder sogar Holz. Letzteres hat zwar eine haptisch angenehme Oberfläche, diese ist jedoch nicht so widerstandsfähig wie die anderen drei Belagsarten. Fliesen haben den Vorteil, dass sie sich in Handfertigung der Liege genau anpassen lassen. Dadurch können große Formate verwendet werden, wodurch sich der Fugenanteil vermindert, was sich wiederum positiv auf den Pflegeaufwand und die Hygiene auswirkt. Auch steht bei keramischen Belägen und Glasmosaik ein großes Farbspektrum zur Wahl. Naturstein kann so zugeschnitten und geschliffen werden, dass keine Fugen sichtbar sind. Das sieht edel aus und lässt sich gut sauber halten. Allerdings haben Natursteinbeläge ihren Preis.

Strom oder Wasser als Wärmelieferant

Als Wärmelieferant kommen zwei Quellen in Frage: Warmwasser oder Strom. Ersteres bedeutet, dass die Liege an einen Heizungskreislauf angeschlossen werden muss. Dies sollte schon bei der Planung des Ruhebereichs berücksichtigt werden. Denn nachträglich lässt sich dies nur mit großem Aufwand realisieren. Auf der Liegenoberseite sind dann Rohre verlegt, durch die das warme Wasser strömt. Mit einem Thermostat lässt sich die Temperatur individuell einstellen. Ein Anschluss ans Stromnetz ist dagegen meist einfacher zu bewerkstelligen – vor allem bei einer nachträglichen Ausstattung ein großer Pluspunkt. Die Wärme wird von Heizmatten erzeugt, die sich zwischen Verkleidung und Unterkonstruktion befinden. Der Anschluss erfolgt bei fest eingebauten Exemplaren in der Regel über den Sockel. Mobile Modelle werden über einen Stecker mit dem Stromnetz verbunden. Eine Besonderheit sind elektrisch betriebene Wärmeliegen, die ihre Nutzer zusätzlich noch mit einer Massage verwöhnen. Dazu ist die Oberfläche der Liege mit einer Gelauflage versehen. Eine spezielle Technik setzt Musik in sanfte Massageschwingungen um und steigert die lockernde Wirkung der Wärme.

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