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Saunaöfen: Heiß auf Design

28.08.2013

Auch bei Saunaöfen wird Wert aufs Design gelegt. Foto: Butenas/EOS

Die Hersteller von Saunaöfen sind kreativ. Jedes Jahr kommen neue schicke Modelle mit ­innovativen Designideen auf den Markt. Dabei bieten sich bei den wandlungsfähigen Einheizern verschiedene ­Ansatzpunkte, um ihre Gestaltung zu variieren. An erster Stelle sei hier das Gehäuse genannt. Es besteht aus Metall und seine Oberfläche ist sehr wandlungsfähig. Sie kann zum Beispiel hochglänzend ausgeführt werden, so dass sich die Umgebung darin spiegelt. Aber auch die matte Variante aus gebürstetem Edelstahl ist sehr beliebt.

Einbrennlackierungen eröffnen ein breites Farbspektrum, von zurückhaltendem Schwarz bis hin zu lebhaftem Rot. Dabei muss nicht der komplette Ofen in Farbe ­getaucht sein. Gestaltungseffekte lassen sich außerdem durch einen Wechsel von farbiger und Metalloberfläche erzielen. Oder ein Teil der Verkleidung wird mit Naturstein versehen.

Eine wichtige Rolle spielt die Form des Ofens. Neben den klassischen rechteckigen Exemplaren gibt es kugelförmige, zylindrische oder solche, deren bauchige Gestalt an einen druidischen Zauberkessel erinnert.

Ofenreling als ­Gestaltungselement

Auch die sogenannte Ofenreling kann gestalterische Funktion übernehmen. Eigentlich dient sie dazu, die Badenden vor dem Kontakt mit heißen Ofenteilen schützen. Aber durch Variation der Form oder der Holzart kann sie zudem Akzente ­setzen.

Die Ofensteine sind schon seit ­einigen Jahren ein beliebtes Design­element. So findet man zahlreiche Modelle, deren Gehäuse so ausgeführt ist, dass die Aufgusssteine gut zu sehen sind. Das lässt sich beispielsweise durch eine Art Korb aus Gitter oder Stäben erreichen. Oder das Gehäuse besteht aus einem ­gelochten Blech, durch das die Steine gut zu erkennen sind.

Und der neueste Trend: Die Steine selbst ändern ihr Erscheinungsbild und treten als dekorative Variable auf. Beispielsweise in Form von Würfeln, die oben auf dem Ofen liegen. Oder die oberste Schicht ­besteht aus weißen Kieselsteinen – passend zum weiß ­lackierten Ofen.

Mit ihrem attraktiven Outfit sind die Zeiten als Mauerblümchen im Eck vorbei, selbstbewusst präsen­tieren sich die Saunaöfen heutzutage durch die großen Glasfronten der ­Kabinen.

Unsichtbare Wärmequelle

Auch wenn Saunaöfen ein starkes ­Designelement sind, gibt es manchmal Konstellationen, wo die Wärmequelle nicht in der Kabine in Erscheinung treten soll. Beispielsweise, weil eine Platz sparende Lösung gefragt ist. In solchen Fällen kann man auf Unter- oder Hinterbanköfen zurückgreifen. Diese erstecken sich unter einer Saunabank oder hinter einer vorgebauten Wand.

Die Vorbauwand muss entweder über eine große Öffnung verfügen oder nach oben offen sein. Sie kann außerdem mit Licht kombiniert werden. Dieses wirkt wie eine indirekte Beleuchtung und schafft eine angenehme Atmosphäre in der Kabine. Auch Aufgüsse können mit diesen Systemen zelebriert werden. Dafür sind sie mit einem Trichter im Innenraum ausgestattet.

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Das Besondere an „Pluris“ von Klafs sind die breiten Protektoren. Sie bestehen aus massivem Holz, wahlweise skandinavischer Fichte oder Hemlock – je nach Kabinenverkleidung.Foto: Klafs
Mit Licht wird dieser Sauna­ofen von Arend effektvoll in Szene ­gesetzt. Die helle Reling bildet einen Kontrapunkt zum schwarzen Ofenkorpus.  Foto: Arend
In der glasreichen ­Sauna „Zora“ von Butenas kommt ­„Mythos“ von EOS richtig gut zur Geltung. Foto: EOS, Butenas
Metall und Stein: Das Gehäuse aus Streckblech gibt durch seine vielen Öffnungen den Blick auf den ­Inhalt frei, so dass die Saunastei­ne zum Design-Element werden. Foto: Corso
Mit seinen würfelförmigen Saunasteinen war ­„Mythos“ auf der Messe interbad 2012 eine der ­Design-Novitäten.Foto: EOS
Originell und ein bisschen futuristisch ­präsentiert sich „HarviaForte“ mit seinen Rundungen. Bei geöffnetem Deckel fällt  der Blick auf dekorative weiße Kiesel. Foto: Harvia
„HarviaM3_WL100_WL450“ erinnert an einen gemütlichen Kaminofen und schafft mit seinem Flammenspiel eine meditative Atmosphäre in der Sauna.Foto: Harvia
Form und Material gehen bei „Ringo Robust ST“ von Helo eine gelungene Verbindung ein. Die senkrechten Paneele sollen die Hitze in die gewünschte Richtung leiten und sind abnehmbar. Foto: Helo
Gerade und zugleich weiche Formen bestimmen das moderne Outfit des Ofens „Softhot“ von ­Helo. Apart ist die Komposition aus Edelstahl und schwarzen Flächen. Foto: Helo
Die Frontpartie von ­„Herkules S25 vapor“ aus gebürs­tetem Edelstahl bildet einen beton­ten Kontrast zu den ­pulverbeschichteten ­Seitenteilen in ­Anthrazit. Foto: Jockers
Klein, aber fein. Das wandhängende Modell „Smart“ von Klafs benötigt nicht viel Platz und passt mit seinem geradlinigen Design gut in ein modern gestaltetes Ambiente. Foto: Klafs
Optische Täuschung: In der polierten Edelstahl­oberfläche des ­Modells „Biosa“ von Küng spiegelt sich das Holz der Sauna, so dass es scheint, als sei der Ofen mit Holz verkleidet. Foto: Küng
Das Modell „Tower“ von Küng besteht aus zwei ­symmetrischen Türmen, ­einem mit Peridotitsteinen gefüllten und einem für  den ­herausnehmbaren ­Wasserbehälter mit Kräutersieb und Ölschale. Foto: Küng
Spannungsreiches ­Design: Glänzender Edelstahl wurde bei ­dieser Ausführung des Ofens ­„Legio“ von Röger mit ­einer breiten Reling aus Holz kombiniert. Foto: Röger
Nicht nur die kugelrunde Form macht „Firetube“ von Saunalux zu einem echten Blickfang, sondern auch der durch die Glasscheibe gut sichtbare und um 360 Grad drehbare Feuerraum. Foto: Saunalux
Steine in gleich zwei verschiedenen Erscheinungsformen prägen den „Narvi Rocky Electron“ von Elsässer. Die Front ist mit Specksteinkacheln verkleidet und als oberste Schicht liegen Kiesel auf den Aufgusssteinen. Foto: Eliga
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