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Der Bauherr ist Natursteinliebhaber, was sich an der Gartengestaltung unschwer erkennen lässt. Auch der Pool wirkt wie aus Stein, ist aber mit einer Folie ausgekleidet, die Naturstein täuschend ähnlich sieht.
Lange hat der Bauherr gesucht, bis er im Großraum Frankfurt ein Haus und Grundstück fand, das seinen Vorstellungen und Bedürfnissen – zumindest zu einem großen Teil – entsprach. Denn innen musste das Gebäude aus den 1970er-­Jahren kernsaniert werden. Und der ­Garten war zwar schön groß, seine Gestaltung stieß jedoch bei dem Bauherrn nicht auf Begeisterung. Vor allem ein wichtiges Element passte so gar nicht: das Schwimmbad. „Was sollte ich auch mit einem nur 5 Meter langen, 2,90 Meter breiten, aber dafür 2 Meter tiefen Becken anfangen?“, fragt der Bauherr zu Recht.
Ein erster Versuch, das Vorhandene zum Wunsch­objekt umzubauen, scheiterte. Das Ergebnis, ein auf zehn Meter verlängerter Pool, umgeben von einem Holzdeck, gefiel dem Bauherrn überhaupt nicht. Eigentlich ist er ein Fan von Naturstein. Um dies realisieren zu können, musste die gesamte Anlage überarbeitet werden. Naturstein als Beckenumrandung einzusetzen, ist unproblematisch. Für den Unterwasserbereich eignen sich dagegen nur wenige Steinarten. Schwimmbadbauer Richard Stawinoga von der Firma Pooltop brachte deshalb eine Alternative ins Spiel: Eine neue Folie, die einem Naturstein nicht nur aufgrund der Färbung täuschend ähnlich sieht, sondern auch durch die relief­artige Oberfläche.
Die Folie war zu diesem Zeitpunkt so neu auf dem Markt, dass es noch keinen fertigen Pool gab, bei dem der Bauherr sich von der Optik hätte überzeugen können. Doch mutig wagte er den Sprung ins Ungewisse und entschied sich für die dunkle Folienvariante. Für die Beckenumrandung ließ er dann den dazu passenden dunklen Blaustein „Anticato“ verlegen. Das Resultat überzeugt, ein ­Unterschied ist kaum wahrzunehmen.

Auskleidung wie aus einem Guss

Dazu trug außerdem Stawinogas akkurate Verarbeitung bei. Er verlegte die Folienbahnen nicht wie sonst ­üblich überlappend, sondern Stoß an Stoß. Dadurch ­ergibt sich eine gleichmäßige, wulstfreie Oberfläche. Sorgfältig stellte er sicher, dass die Bahnen exakt anein­anderstoßen und keine breiten Fugen entstehen.
Ein hoher Standard war zudem bei der Pooltechnik gefragt. Die Wasseraufbereitung läuft vollautomatisch und lässt sich dank Datenleitung sogar fernüberwachen. So kann Schwimmbadbauer Richard Stawinoga aus seinem Büro einen Blick auf die Wasserwerte werfen und überprüfen, ob alles im grünen Bereich ist.
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