Endlos schwimmen im Swimspa

Swimspa Wellness Whirlpool Gegenstromanlagen
Swimspas sind Multifunktionsgeräte - gut für Wellness und Fitness zugleich. Foto: Matthias Malpricht

Ein Swimspaist ein Multifunktionsgerät. Mit Längen von vier bis fünf Metern und mehr ist er groß genug, um mit Unterstützung einer Gegenstromanlage ein ordentliches Schwimmtraining absolvieren zu können. Da es sich bei ihm im Prinzip um einen überdimensionalen Whirlpool handelt, ist er außerdem mit einem umfangreichen Set an Massagedüsen ausgestattet.

Ein weiterer Punkt, der zur Attraktivität von Swimspas beiträgt, sind die angenehmen Wassertemperaturen. Empfohlen werden circa 26 Grad Celsius. Die bei Whirlpools normalerweise gefahrenen 36 – 37 Grad Celsius würden beim Schwimmen als zu warm empfunden und zudem den Kreislauf belasten. Will man nur zum Whirlen in das Becken steigen, kann man die Temperatur eventuell vorher erhöhen. Eine machbare Option, da die Wassermenge eines Swimspas verglichen mit einem „ausgewachsenen“ Schwimmbad um einiges kleiner ist.

Keine Kompromisse muss man dagegen in Modellen mit zwei getrennten Bereichen eingehen. Whirl- und Schwimmzone sind hier baulich separiert und können deshalb unterschiedlich temperiert werden. Sie verfügen meist auch über eine üppigere Whirlausstattung. Damit der Gegenstromanlage beim gleichzeitigen Whirlen nicht die Puste ausgeht, sollte sie über eine ausreichende Pumpenleistung verfügen.

Swimspas sind deshalb meist mit drei, teilweise sogar mit vier Pumpen und mehr ausgestattet, wobei eine davon für die Zirkulation des Wassers durch die Filteranlage zuständig sein kann. Oder der Filterkreislauf wird von einer der Massagepumpen mit übernommen, die dann zweistufig ausgelegt ist, da der Filterbetrieb nicht so viel Power braucht.

Effektive Strömung

Damit das Schwimmen gegen den Strom richtig Spaß macht, sollte die Anlage eine kräftige, breitgefächerte Strömung erzeugen, aus der man nicht so leicht abgetrieben wird. Um dem gerecht zu werden, haben die Hersteller verschiedene Lösungen entwickelt. So kann das Wasser beispielsweise aus mehreren nebeneinander platzierten Düsen strömen.

Die Anlage von LD-Pool verfügt über ein breites Ausströmgitter, das praktisch über die gesamte Beckenbreite und -länge einen gleichmäßigen Wasserstrom garantiert. Master Spas betreibt die Gegenstromanlage seiner „H2X“-Modelle nicht über eine Pumpe, sondern mithilfe eines Propellers, der – hinter einem Gitter platziert – eine großflächige Strömung produziert.

Gelenkschonendes Training im Wasser

Einige Swimspas bieten weitere Optionen, sich in Form zu halten. In Anlehnung an Geräte aus dem Fitness-Studio kann dies zum Beispiel eine Ruderstation oder eine Art Expander sein. LD-Pool ließ sich etwas ganz Besonderes einfallen – ein Laufband fürs Wasser (siehe oben), mit dem sich ein sehr gelenkschonendes Training absolvieren lässt und das sich deshalb auch gut in der Rehabilitation einsetzen lässt.

Und der beste Platz für das Swimspa? Sie können entweder frei aufgestellt werden, dafür brauchen sie eine ebene, stabile Fläche, die für eine Belastung von mehreren Tonnen ausgelegt ist. Oder das Becken wird ebenerdig in den Boden eingelassen. Das erfordert zwar etwas Beweglichkeit beim Einstieg, sieht aber elegant und harmonisch aus.

Scroll to Top