Das Bad im Whirlpool ist ein Fest für die Sinne
Entspannen und eine kleine Auszeit vom Alltag nehmen. Foto: Whirlcare

Ein Bad im Whirlpool baut Stress und Hektik ab. Es ist förderlich für erholsamen Schlaf und einen frischen Start in den Tag. Das Sprudelbad hat positive Auswirkungen auf Geist und Körper. Wasserdruck und Wärme sorgen für ein entspanntes Gefühl und steigern das Wohlbefinden.

Regeneration im Whirlpool

Bereits seit einigen Jahren hält die Wassermassage Einzug in die Hydrotherapie. Der Auftrieb des Wassers entlastet die Gelenke und Wirbelsäule und verbessert die Durchblutung der Muskulatur. Die Massagefunktion im Whirlpool besitzt eine lockernde Wirkung bei Verspannungen. Die Anordnung der Massagedüsen trägt zur gezielten Behandlung bestimmter Körperstellen bei.

Verschiedene Düsen und Jets

Jede Körperzone hat ihre Problemstellen und die Düsen erzeugen unterschiedliche Wirkungen. Es gibt rotierende oder pulsierende Düsen. Manche besitzen eine Vielzahl von Öffnungen und streuen den Wasserstrahl großflächig auf den Körper. Das dient zur Vorbereitung einer Tiefenmassage. Große und kraftvolle Düsen erzeugen eine harte, tiefe Massage für die Muskelpartien des unteren Rückens. „Microjets“ haben einen relativ kleinen Durchmesser und bewirken eine punktuelle Massage. Diese eignet sich für den Schulter- und Nackenbereich sowie Füße und Waden. Eine weiche und aufbauende Massage bewirken Jets mit rotierenden Einsätzen. Man kann die Fußsohlen gezielt vom Druck des Wasserstrahls massieren lassen. Ein Highlight ist eine „Floatingzone“ in der Liegefläche. Dabei strömen Wasser- und Luftmassage vom Boden her auf den Körper ein. Manchmal genügt das Plätschern eines Wasserfalls für eine entspannte Stimmung. Manche Whirlpoolfans können sich für Lichtspiele begeistern andere hören beim Whirlen Musik.

Das passende Whirlpool-Modell

Wichtig ist die Wahl des passenden Whirlpool-Modells. Sowohl die Anzahl als auch Körpergröße und Gewicht der Benutzer ist vor einer Kaufentscheidung zu bedenken. So wirkt ein Dreisitzermodell für zwei „großformatige“ Personen beengend. Im Idealfall tauchen die Schultern ins Wasser ein. Soll es ein Indoor- oder Outdoorpool sein? Diese Entscheidung klärt man am besten im Vorfeld des Beckenkaufs. Innerhalb des Hauses ist das Sprudelbecken vor Wettereinflüssen geschützt. Die Komfortzonen befinden sich in der Nähe. Bei Outdoorpools ist die Pflege aufwendiger. Dafür bekommt man ein besonderes Genusserlebnis. Beeindruckend ist das im Winter bei Minustemperaturen oder Schneefall. Wenn man mit freiem Blick auf den Sternenhimmel im Wasser liegt.

Schutz vor Wettereinflüssen

Ein Dach schützt vor Wettereinflüssen. Als Aufstellort des Beckens bietet sich ein witterungs­geschützer Platz nahe am Haus an. Rasen, Terrasse, Dachterrasse – vieles ist möglich. Beachten Sie auch die Blickrichtung für die Whirlpoolnutzer. Zum Schutz vor Einblicken von außen ist ein Sichtschutz empfehlenswert. Zum Abdecken gibt es Thermoisolierab­deckungen. Diese verhindertn die Verunreinigung des Wassers. Zudem wird eine Auskühlung des Wassers und die Unterhaltskosten werden geringer.

Der Whirlpool im Haus

Indoor-Whirlpools sind für den Einbau ins Haus konzipiert. Für einen nachträglichen Einbau sind Überlegungen und Vorkehrungen notwendig. Man muss im Vorfeld abklären, ob die Durchgänge im Gebäude für den Transport des Beckens breit genug sind. Eine wesentliche Rolle spielt die Tragkraft der Bodenkonstruktion. Sie sollte das Gewicht eines mit Wasser befüllten Whirlpools aushalten können. Des Weiteren gilt es, die Anschlüsse für Wasser, Abwasser und Strom zu klären. Eine spezielle Variante ist die Kombination mit dem Schwimmbecken. Der Betrieb von Pool und Whirlpool erfolgt mit einer gemeinsamen Aufbereitungsanlage. Eine wirtschaftliche Lösung zum Energie und Kosten sparen.

Wie pflege ich den Whirlpool?

Für die Pflege ist die Kontrolle der Wasserqualität wöchentlich notwendig. Dafür ist ein Zeitaufwand von etwa fünf Minuten notwendig. Laut manchen Experten ist ein Wechsel des Wassers ist nur alle zwei bis sechs Monate nötig. Andere Fachleute geben die Empfehlung, das Wasser zweimal pro Jahr zu wechseln – einmal im Spätherbst für die Wintersaison und im Frühjahr für die Sommersaison. Die Häufigkeit dieser Intervalle hängt von der Intensität der Nutzung und der Anzahl der Personen ab. Das Filtersystem sowie eine Ozon- und/oder UV-Anlage übernehmen einen Großteil der Wasserreinigung. Es empfiehlt sich nicht auf zusätzliche Wasserpflegemittel wie Chlor, Aktivsauerstoff oder Mittel auf biologischer Basis zu verzichten.

Energieverbrauch des Whirlpools

Gute Outdoor-Whirlpools verfügen über eine energieoptimierte Isolierung, die ein Einfrieren der Komponenten verhindert und den Energieverbrauch auch bei sehr kaltem Wetter im Rahmen hält. Man unterscheidet zwischen Whirlpools mit Vollausschäumung oder Whirlpools mit mehreren Isolationsschichten und zwischenliegenden Luftpolstern. Eine neuartige Hochleistungsdämmung ist „Iso-Green“. Chemisch und biologisch neutral, verhindert sie durch Infrarot-Absorber und -Reflektoren weitgehend den durch Strahlung verursachten Wärmeabfluss. Um einen gleich hohen Wirkungsgrad der Isolierung zu erreichen, wäre ein Ziegelmauerwerk von 55 Zentimetern Stärke notwendig. Moderne Steuerungen mit individuell einstellbaren Stromspar-Modi helfen zudem dabei, die Kosten zu senken.

Der Betrieb des Whirlpools

Der Betrieb eines Whirlpools ist mit finanziellem Aufwand verbunden. Es fallen Energie- und Stromkosten an und die Kosten für das Wasser beim regelmäßigen Wasserwechsel. Außerdem Kosten für die Wasseraufbereitung und den Ersatz der Filterkartusche. Wieviel Strom bzw. Energie ein Whirlpool pro Tag verbraucht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die folgenden Fragen spielen eine Rolle: Wie groß ist der Pool und wie groß das Wasservolumen? Wie stark ist das Becken dem Wind ausgesetzt? Wie viele Personen nutzen den Whirlpool im Regelfall? Wie sieht es mit den klimatischen Gegebenheiten aus? Auch die Ausstattungskriterien des Whirlpools sind entscheidend.