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Sauna à la carte

07.09.2016

Bild: Klafs

Die alte, eher schmucklose Schwitzkabine in einem dunklen ­Kellereck hat längst ausgedient. Die moderne Sauna ist nicht nur ein Ort der Entspannung, sondern auch optischer Blickfang. Die ­Sauna wird ganz bewusst als Teil des Wohnbereichs wahrgenommen. Und auch bei begrenztem Platzangebot (durchschnittlich 8 m2 misst etwa ein deutsches Durchschnittsbadezimmer) gibt es Lösungen, die viel Wellness auf kleinem Raum bieten.

Bunter Materialmix, natürliche Hölzer 
 

Dazu passen neue Technologien, die ausfahrbare Saunen ermöglichen sowie flexible Modullösungen, die sich unterschiedlichen Raumgegebenheiten anpassen. Beim Material dominiert ein bunter Mix aus oft rahmenlosen Glasfronten, Stein- und Salzwänden sowie diversen Holzarten. War vor kurzem noch helles Holz ohne jegliche Maserung gefragt, 
wagt man jetzt immer mehr auch wieder den gegensätzlichen Trend. Behandeltes Altholz, ausgeprägte Oberflächenstrukturen, dunkle Thermo­hölzer geben vielen Saunadesigns wieder einen betont ursprünglichen, natürlichen Look. Eine große Bedeutung kommt auch der richtigen Lichtinszenierung sowie dem Einsatz von Farben zu. Dazu kommt die Vielzahl der Anwendungen: die klassische finnische Sauna wird oft ergänzt um sanfte Bio-Anwendungen sowie das Thema Infrarot. Wie unser Überblick auf den kommenden Seiten zeigt: Es gibt nicht nur die eine, optimale Saunalösung – es geht um Individualität, anspruchsvolles 
Design und zeitgemäße Technik.   

 

Bild: Klafs

Klafs: Die ausfahrbare Sauna

Die „S1“ von Klafs passt in praktisch jeden Raum. Sie lässt sich per Knopfdruck in nur 20 Sekunden von 60 cm Tiefe auf 1,60 Meter herausfahren. Anschließend steht einem vollständigen Saunagenuss nichts mehr im Wege. Zwei Ofenvarianten (3,3 oder 6 kW Leistung), unzählige Gestaltungsmöglichkeiten, innovative Technikfeatures und eine stabile Holz-Sandwichbauweise zeichnen dieses neuartige Saunakonzept aus. www.klafs.de

 

 


Bild: Effegibi

Effegibi: Schweben und schwitzen 
 

Die neue Sauna-Kollektion „Air“ des italienischen Herstellers Effegibi sticht durch zwei Besonderheiten hervor. Zum einen sind Bänke und der Boden schwebend angeordnet. Dadurch kann die Sauna unmittelbar auf den bestehenden Bodenbelag aufgesetzt werden. Zum anderen wurde der Ofen genau in die Mitte platziert – die Wärmequelle soll damit als zentraler Punkt im Raum wahrgenommen werden. Der Schwebeeffekt wird durch LED-Leuchten unter den Bänken noch hervorgehoben. Die Vorderseite ist mit einer bis zur Decke reichenden Glaswand gestaltet. Diese wird von den Saunabänken in der Mitte durchquert, die damit außerhalb der Sauna als Handtuchhalter und Ablagefläche genutzt werden können. www.effegibi.de

 

 

Bild: Fechner

Fechner: Kraft des Urwalds

Mit dem Saunakonzept „Natural Touch“ hat Fechner versucht, die beim indianischen Totempfahlbau ­verwendete Holzbearbeitung auf die Sauna zu übertragen. Dabei wird die verwendete Hemlocktanne handgeschroppt, was ihr eine markante Oberflächenstruktur verleiht. In Kombination mit dem speziellen Lichtkonzept soll die vielschichtige Atmosphäre des Urwalds eingefangen werden. Es entsteht ein wahrhaft sinnliches Saunaerlebnis.  www.fechner-sauna.de

 

 

Bild: Küng

Küng: Dreimal Wellness auf kleinstem Raum

Ein flexibles Raumwunder ist die „Infraflex Trias“, die auch bei sehr wenig verfügbarer Fläche eingesetzt werden kann. Die Ecksauna benötigt gerade mal zwei Quadratmeter Platz. Dabei vereint sie zudem drei Wellness­angebote: klassisch-finnisch, als Bio-Variante bei 55 Grad und höherer Luftfeuchtigkeit (45 Prozent) sowie als Infrarot-Kabine. Die Infrarot-Wärmepaneele sind in die Rückwand eingelassen und zwar hinter den vertikalen Stabprofilen. Dadurch bleibt das stilvolle Design im Inneren gewahrt. www.kuengsauna.ch

 

 

Bild: Lauraline

Laura Line: Holz im Kontrast

Die Designsauna „Lexa“ aus der Laura Line lebt vom spannenden Kontrast des verwendeten Alt-holzes (dunkel gebürstete Tanne) mit den hellen Bänken aus massiver Espe. Die auffallenden Holzmaserungen verleihen der Sauna einen sehr natürlichen Look. Die Wucht des Altholzes gibt der Sauna fast den Anschein einer Waldhöhle, die dank Innenbeleuchtung Wärme und Geborgenheit ausstrahlt. Ein wahrer Rückzugsort! www.lauraline.de

 

 

Bild: Corso

Corso: Stimmungsvolle Nussbaumsauna

Wo einst ein Bauernhaus mit Pferdestallungen stand, ließ sich der Bauherr diese Designsauna einbauen. Die hochwertige Innenausstattung wurde von Corso nach individuellen Kundenwünschen maßgefertigt. Die Innenverkleidung besteht aus amerikanischem Nussbaum, Bänke und Blenden sind aus Thermo-Espe. Für das stimmungsvolle Ambiente sorgt eine per Fernbedienung ­steuerbare LED-Beleuchtung mit Farbwechsel. 
www.corso-sauna.de

 

 

Bild: Harvia

Harvia: Modernes Saunahaus

Eine Gartensauna in neuem, modernem Design hat Harvia mit seinem Modell „Solide“ ­entwickelt. Mit seiner streng linearen Form orientiert sie sich am aktuellen Architekturstil. Die Außenfassade aus heller Fichte kann nach Wunsch in der Farbe des Hauses gestrichen werden. Insgesamt sind drei Größenvarianten erhältlich. In der größeren Variante fungiert eine transluzente Glaswand aus weißem Satinglas zusätzlich als Verteiler von Wärme und Licht zwischen Sauna und Aufenthaltsraum. Im Inneren der Sauna wiederholt sich der ­gleiche Kontrast aus heller Fichte und schwarzen Gestaltungselementen. Die Sauna wird ohne Fundament als Komplettpaket geliefert, das sich von Fachleuten an einem Tag montieren lässt. www.harvia.com

 

 

Bild: Helo

Helo: Massiv und elegant geschwungen

Das Modell „Mocca“ von Helo setzt mit einem Materialmix aus hellem Tannenholz und dunkler Thermobuche Akzente. Die großflächige Glasfront gibt den Blick frei in das Innere mit zentral platziertem Ofen und ergonomisch geformten Saunasesseln. www.helo-sauna.de

 

 

Bild: Ruku

Ruku: Eiche und Thermoespe im Zusammenspiel

Mit dem Modell „Elegance“ bietet die Ruku Saunamanufaktur eine exklusive Serie an, die sich an unterschiedliche räumliche Gegebenheiten anpassen lässt. In diesem Fall erfolgte ein individueller Einbau in eine Dachschräge. Die Innenverkleidung ist aus konisch verlaufenden Eiche-Echtholzpaneelen, während Decke, Liegen und Boden in dunkler Thermoespe ausgekleidet sind. Im Deckensegel und hinter der Liege ist eine indirekte Beleuchtung integriert. www.ruku-manufaktur.de

 

 

Bild: Saunalux

Saunalux: Hemlock in Kassettenoptik

Diese speziell für eine gewerbliche Nutzung designte Sauna wurde mit einer ums Eck geführten, getönten Glasfront versehen (inklusive Edelstahlgriff). Die Innenauskleidung besteht aus strapazierfähigem Hemlock-Holz in trendiger Kassettenoptik. Die indirekte Beleuchtung und ein designter Ofenschutz sorgen für eine angenehme Atmosphäre.  www.saunalux.de

 

 




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