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Richtig saunieren: Dieses Zubehör brauchen Sie dafür

07.01.2019

Wer die Sauna besucht, braucht eine Sitz- oder Liegeunterlage. Handtücher sind dafür das übliche Stück Stoff. Foto: Klafs

Die wichtigsten Spielregeln rund ums richtige Saunieren sind bekannt. Zudem gibt es zahlreiche Entscheidungshilfen darüber, welche Sauna die passende ist: eine Element- oder Massivholzkabine, eine Softsauna oder gar eine finnische Außensauna. Was aber brauchen Sauna-Gänger darüber hinaus, um die Hitze auch wirklich genießen zu können? Einen Überblick über gängiges Sauna-Zubehör vermittelt dieser Ratgeber.

Handtuch, Saunatuch oder Kilt?

Ein Handtuch, ein Badetuch oder ein Saunatuch sind Grundvoraussetzung für jeden Saunagang. Auch ein Hut wie dieser ist als Zubehör erhältlich, um abzukühlen ohne auszukühlen. Foto: pixabay.com © EstonianSaunas (CC0 Public Domain)

Wer die Sauna besucht, braucht ein Tuch, das in der Regel als Sitz- oder Liegeunterlage dient und aus Stoff ist. Natürlich liegt die Idee da am nächsten, dass ein Handtuch die richtige Wahl sein könnte. Das ist auch im Grunde ganz richtig. Wer mit einem ausreichend groß dimensionierten Handtuch (vermutlich wird es eher ein Badetuch) in die Sauna geht, macht vieles richtig.

Wer sich einen Tick professioneller in die Sauna begeben möchte, setzt hingegen auf ein sogenanntes Saunatuch. Der Unterschied? Das spezielle Saunatuch hat andere Maße als das Handtuch. Es ist schmäler und länger und zwar deswegen, damit sich der Saunagänger bequem darauflegen kann, ohne Gefahr zu laufen, dass das Saunatuch immer an einer Seite herunterhängt, denn es ist ja schmäler als das reguläre Hand- bzw. Badetuch. Hängt das Tuch nicht herunter, wirkt sich das positiv auf die Luftzirkulation in der Sauna aus.

Wer auf der Suche nach einem passenden Saunatuch ist, sollte dieses mit Blick auf die eigene Körpergröße auswählen. Der Saunagänger sollte bequem darauf Platz haben und sich ausstrecken können. Auch dabei darf der Körper keinen direkten Kontakt zum Holz der Sauna haben – aus hygienischen Gründen und, um nicht direkt in Kontakt mit dem heißen Holz zu kommen. Die meisten Saunatücher sind so konzipiert, dass die Vorder- und Rückseite auf den ersten Blick erkennbar ist. Über Modelle mit Klettverschluss, die sich gut um die Hüften tragen lassen, sowie über sogenannte Sauna-Kilts informiert das Sauna-Portal.

Eine Sanduhr für die optimale Schwitzzeit

Die Saunauhr (unten links) ist neben der Saunakelle, dem Saunaknigge und dem Hygrometer eines der wesentlichen Zubehöre fürs perfekte Saunieren. Foto: Elsässer

Jeder wirft tagtäglich unzählige Male einen Blick auf die Armbanduhr oder das Smartphone, um zu erspähen, wie spät es ist. Auch in der Sauna ist der Zeitfaktor von großer Bedeutung, wenn es darum geht, den rechten Zeitpunkt für den nächsten Aufguss nicht zu verpassen und die Schwitzzeit nicht zu überschreiten. Jede herkömmliche Uhr (die für Feuchträume konzipiert ist) wäre zwar technisch denkbar, birgt aber inhaltlich betrachtet einen Haken.

Denn: Jeder, der die Sauna betritt, muss sich die Uhrzeit merken, ausrechnen, wie lange er sich in der Sauna aufhalten darf und wann der nächste Aufguss stattfinden soll. Eine Alternative zu dieser "Aufgabe" in der Sauna, die ja schließlich Entspannung bringen soll, ist die Sanduhr, die so simpel und einfach konzipiert ist und genau die Herausforderungen bewältigt, die es in der Sauna zu stemmen gilt:

  •     Eine Sanduhr hält der hohen Temperatur und der hohen Luftfeuchtigkeit bestens stand, denn sie hat keine anfällige Mechanik, die diesen Faktoren trotzen müsste.
  •     Eine Sanduhr kann immer dann gestartet werden, wenn ein Saunagänger die Sauna betritt – ohne Uhrzeiten und Aufenthaltszeiten berechnen zu müssen.

Die empfohlene Aufenthaltsdauer liegt laut diesem Sauna-Report zwischen 15 und 20 Minuten. Wer mit der Anschaffung einer Sanduhr für die Sauna liebäugelt, der sollte auf ein Modell setzen, das 15 Minuten läuft. Auch gibt es Modelle, die gestaffelt zeigen, wann fünf, zehn, 15 oder gar 20 Minuten vorbei sind. Auch eine robuste Machart sowie Material aus Glas und Holz sind wichtig für die Sanduhr, um es in der Sauna aushalten zu können.

Den Wellnessfaktor mit Licht und Sound pimpen

Für die passende Raumtemperatur sorgt die Sauna an sich. Für einen entspannenden Raumduft sorgt der Aufguss. Doch damit ist der Wellnessfaktor noch nicht ganz ausgereizt, denn Licht und Sound können den Entspannungsfaktor noch einmal deutlich steigern. Empfohlen wird eine warme Saunabeleuchtung, die der Entspannung dient. Vor allem Lampen mit Blendschirmen aus Holz sorgen für eine angenehme Beleuchtung der Sauna und greifen das natürliche Ambiente durch das Material Holz wieder auf.

Bei einigen Modellen lassen sich die Farben manuell variieren oder ein Farbverlauf sorgt für wechselnde farbliche Lichtakzente in der Sauna. Wer die Lichtauswahl nicht etwa dem Zufall überlassen möchte, setzt auf spezielle Farblichtgeräte in der Sauna. Dabei sind spezielle Programme vorinstalliert, bei denen die Farben des Lichts nach einem speziellen Algorithmus ablaufen – und zum Saunieren eine Farblichttherapie hinzufügen. Lautsprecher sind das technische Pendant, das sich nicht etwa um die Optik, sondern um den Klang kümmert. Sie beschallen die Sauna mit der Musik, die der Entspannung dient. Aber Achtung: Der Musikgeschmack der Saunagänger ist nur selten derselbe.

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