Schön angelegt ist der Teich eine Oase der Ruhe und somit Balsam für die Seele. Was die Besitzer oft nicht wissen: Viele Heil- und Küchenkräuter gedeihen hier besonders gut. Zeit also, die Speisekammer und die Hausapotheke mit selbst geernteten Wasserpflanzen aufzufüllen.

Die Teichspezialisten von Re-natur bieten jetzt eine ebenso appetitliche wie wohltuende Wasserpflanzen-Kräutermischung fürs heimische Feucht-Biotop an und bedienen damit den weiter ansteigenden Trend der Selbstversorgung. Zusätzliche Teich-Accessoires des Unternehmens wie umweltverträgliche Behältnisse oder eine Schwimminsel für Kräuter und Pflanzen sind nicht nur ökologisch sinnvoll sondern obendrein ein schöner Blickfang.

Der Gartenteich – ein wahrer Gesundbrunnen

Teichbesitzer schwören auf die meditative Wirkung von Wasser. Wenn es gluckert und plätschert und die Wasserpflanzen sich sanft im Wind wiegen, lässt sich ein anstrengender Tag schnell vergessen. Doch der Teich kann noch mehr: Leckere oder heilende Kräuter, die viel Wasser benötigen, finden hier den idealen Nährboden. Sie können am oder im Teich ohne großen Aufwand angepflanzt und geerntet werden.

Bekanntes Beispiel ist der Beinwell (Symphytum officinale), dessen verkleinerte Wurzel  – wie der Name schon vermuten lässt – bei Prellungen und Knochenbrüchen seine heilende Wirkung entfaltet. Frauenmantel (Alchemilla vulgaris) ist eine Pflanze, die ausgleichend auf den weiblichen Zyklus wirkt. Tee, aufgegossen aus den oberen Pflanzenteilen, oder ein aus den jungen Blättern zubereiteter Salat, lindern schnell Beschwerden.

Obendrein ist die üppige gelb-grüne Blüte auch für das Auge ein Genuss. Ein beliebtes Gewürz für asiatische Gerichte ist der Wasserpfeffer (Polygonum hydropiper). Aber Achtung: Er ist sehr scharf!

Der Selbstversorger-Trend ist ungebrochen

Sich selbst etwas Gutes tun und das am besten mit Produkten, deren Herkunft man ganz genau kennt – der Selbstversorger-Trend ist ungebrochen. Schrebergärten erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und Feldparzellen rund um Großstädte werden von Jungfamilien in schicken Gummistiefeln enthusiastisch beackert. „Der Wunsch nach gesunder Selbstversorgung aus dem Garten oder vom Balkon ist ein Trend, den wir deutlich spüren. Mit unserer Kräutermischung aus Wasserpflanzen bieten wir nun etwas ganz Neues an“, sagt Ulf Manke, Leiter der Gärtnerei von re-natur. Er stellt seinen Kunden gerne individuelle Kräuter-Pakete zusammen und gibt hilfreiche Tipps für ideale Standorte und Pflege.

Die Vitamin-C-Bombe Brunnenkresse (Nasturtium officinale, im Bild oben) zum Beispiel liebt fließendes Gewässer. Gerade bei natürlichen Bachläufen sollte allerdings eine idyllische und naturbelassene Optik nicht durch auffällige Plastikgefäße gestört werden. Die flexiblen Behältnisse aus weichem Vlies von re-natur lassen sich am Rand oder auf dem Grund besonders unauffällig einarbeiten, so dass ein harmonisches Gesamtbild entsteht.

Weiße Seerose bremst die Wolllust

Zuerst wird der grüne Vlies-Behälter mit einem speziellen Wasserpflanzen-Substrat gefüllt, dann auf die richtige Höhe heruntergekrempelt und anschließend einfach an der gewünschten Stelle eingesetzt. Praktisch ist auch, dass etwas zügellose Pflanzen, wie die oft stark wuchernde Teichrose, so einfacher im Zaum gehalten werden können. Die Wurzel bleibt ganz einfach im Behälter. Gut so, denn der Genuss der heimischen weißen Seerose kann eine sehr spezielle Wirkung haben: Mönche sollen die Wurzel gegessen haben, um ihre sexuellen Gelüste zu bremsen.

Wo gepflanzt wird, soll auch geerntet werden. Aber Obacht: Wer zum Beispiel Koi im Teich hat, tut gut daran, seine Wasserpflanzen zu schützen. Hier bieten sich Schwimminseln an, auf denen sich Pflanzen schön inszenieren lassen und nicht Gefahr laufen, Opfer der hungrigen und gemeinhin etwas ruppigen Karpfen-Meute zu werden. Auf Wunsch liefert re-natur die Schwimminseln komplett bepflanzt. Von kleinen Wellen sanft übers Wasser getragen, sind sie nicht nur etwas für das Auge: Fische fühlen sich in ihrem Schatten besonders wohl und laichen gern an den herabhängenden Wurzeln ab. Die im Wasser hängenden Wurzeln entziehen dem Teich obendrein überschüssige Nährstoffe und beugen somit der Algenbildung vor.

Kräuter wie Wasserminze (Mentha aquatica) sprießen auf so einer Insel wie Unkraut, schmecken aber weitaus besser. „Als Tee ist die Wasserminze köstlich und regt die Verdauung an. Sie beinhaltet aber deutlich mehr Menthol als herkömmliche Minze und sollte deshalb sorgsam dosiert werden“, rät Kerstin John, Leiterin des „KräuterParks“ von Re-natur in Stolpe.

Zum Schluss noch ein wichtiger Tipp der Kräuterexpertin an alle Hobbygärtner: „So gesund und lecker sie auch sind, viele Kräuter sind nur in Maßen zu verwenden – egal ob im Teich oder herkömmlich geerntet!“ Zu Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie also zukünftig Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder auch Ihren Gärtner.

Rezeptvorschlag Brunnenkresse-Pesto
150 g Brunnenkresse-Blätter, 1 Knoblauchzehe, 3 Esslöffel fettfrei angeröstete Pinienkerne, 3 Esslöffel geriebener Parmesan oder gebröselter Schafskäse

Alle Zutaten mit dem Pürierstab oder dem Multizerkleinerer zu einer Paste verarbeiten, dabei bis zur gewünschten Konsistenz langsam gutes Olivenöl hinzugießen. Anschließend mit etwas Pfeffer und Salz würzen. Schmeckt gut zu gegrilltem Fleisch oder Gemüse und zu Pasta.
Erhältlich sind die Kräutermischung aus Wasserpflanzen, die Vlies-Pflanzbehälter und die Schwimminseln im Onlineshop von re-natur

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