Sie haben einen Swimmingpool im Garten, dann wird dieser mit einer Poolbeleuchtung zum echten Highlight. Mit der richtigen Ausleuchtung machen Sie aus Ihrem Gartenpool ein Schmuckstück.

Der Umgang mit Licht und Farbe

Der geschickte Umgang mit Licht und Farbe trägt viel dazu bei, ob wir uns an einem Ort wohlfühlen oder nicht. So sind etwa gleichmäßig hell ausgeleuchtete Bereiche pragmatisch und funktionell. Anregend sind sie nicht, sie wirken eher langweilig oder ungemütlich.

Erst das Zusammenspiel von Licht und Schatten gibt Gegenständen Kontur. So kommt dynamische, stimmungsvolle Optik in den Raum. Verschiedene, in unterschiedlichen Höhen angebrachte Lichtquellen verwandeln einen großen Raum in eine Reihe miteinander verknüpfter und separater Bereiche. Das sorgt für Spannung.

Gut komponierte Poolbeleuchtung

Eine gute Poolbeleuchtung beginnt oft mit der Frage: Wie viel Licht braucht man zu welchem Zweck an welchem Platz? Eine effektvolle Planung berücksichtigt unterschiedliche Zonen, sie gliedert den Raum. Grundsätzlich unterscheidet man drei Komponenten: Die Grundbeleuchtung dient der allgemeinen Orientierung. Das Zonenlicht bringt Licht dorthin, wo es spezielle Aufgaben erfüllt. Stimmungslicht setzt Highlights und Akzente. Es bringt Atmosphäre und inszeniert den Raum.

Das Spiel mit Licht und Farbe beeinflusstunser Wohlbefinden. Farbiges Licht bringt den Körper dazu, stimmungsaufhellende Substanzen auszuschütten. Mit den richtigen Lichtquellen die Farben eines Raumes gezielt hervor. Grundsätzlich gilt: Je nachdem, wie dunkel und kräftig ein Farbton ist, desto näher empfindet ihn der Betrachter. Und desto mehr Licht schluckt er. Weiße Wände zum Beispiel reflektieren bis zu 85 Prozent der Beleuchtung, eine helle Holzverkleidung gibt nur noch bis zu etwa 35 Prozent des Lichts wieder.

LED: Technologie für die Poolbeleuchtung

Besondere Effekte erzielt man – so die Informationen von www.licht.de – mit Licht im Wasser. Die Poolbeleuchtung erlaubt Blicke in die Tiefe – von außen und beim Schwimmen. Eine Poolbeleuchtung empfiehlt sich immer zusätzlich zum Licht am Wasser. Ohne beleuchtetes Beckenumfeld entsteht durch geringe Helligkeitskontraste die Wirkung eines „Lichtzelts“. Ohne Unterwasserbeleuchtung kann die Wasseroberfläche das Licht der Umgebung reflektieren. Sie wirkt wie ein Spiegel: Das Licht  blendet.

Als sehr nützlich für Pools und Spas hat sich die LED-Technologie erwiesen. LED ist die Abkürzung für „light-emitting diode“: Wenn durch die Diode Strom hindurchfließt, so strahlt sie Licht ab.

Der Engländer Henry Round hat anno 1907 die physikalischen Vorgänge der Elektrolumineszenz ergründet. Damit gilt er als Entdecker der Leuchtdiode.
Heute erfreut vor allem Nutzer und Betreiber von Swimmingpools diese Erfindung. Denn beim Einsatz in Pool- und Spa-Anlagen haben sich LEDs nicht nur als stoß- und vibrationsfest erwiesen. Speziell in ihrer Leistung sind sie hocheffizient – aufgrund ihrer bis zu zehn Mal höheren Lichtausbeute im Vergleich zu den früher üblichen Halogen- und PAR-56-Scheinwerfern.

Sehr wirtschaftliche Poolbeleuchtung

Auch was den Wirkungsgrad betrifft, stellen LED einen Segen für das entzückende Spiel von Licht und Farbe in Pools und Spas dar: Dieses Maß gibt nämlich die Relation der abgestrahlten Lichtleistung zur vorher dafür eingesetzten elektrischen Leis-tung an. Und die ist bei der LED acht Mal höher als bei der Glühbirne sowie dreieinhalb Mal höher als noch vor ein paar Jahren bei der Halogenlampe.

Wirtschaftlichkeitsberechnungen belegen, dass LEDs rund 60 Prozent weniger Energie benötigen als andere Scheinwerfertypen. Zwar sind ihre Anschaffungskosten deutlich höher als die von PAR- oder Halogenleuchten, doch die weitaus geringeren Betriebskosten heben diesen Nachteil nach drei bis fünf Jahren wieder auf.

LEDs haben eine verhältnismäßig lange Lebensdauer. Sie hängt zwar vom jeweiligen Material und den Betriebsbedingungen ab, hochwertige LEDs schaffen jedoch bis zu 30.000 Betriebsstunden. Außerdem benötigen sie keine Schaltzeit und haben somit kaum einen Verschleiß.

Letztlich ermöglichen LEDs vielerlei Lichtfarben sowie eine konstante Farbtemperatur – sie macht die „Wärme“ von Licht aus. Bei weißen Leuchten ist die in Kelvin gemessene Farbtemperatur fast genau so hoch wie die der Mittagssonne.

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