Man kann ein Schwimmbecken einfach irgendwie in eine Rasenfläche einfügen. Es gehört mehr dazu, wenn Pool und Garten zum Wellnessparadies werden sollen. Im Idealfall sind sie in einem Gesamtkonzept optimal verbunden.

Ausgangs-Situation für den Pool im Garten

Dabei spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle. Dazu gehört die Architektur des Wohngebäudes. Dann die komplette Umgebung des Gartens und seine Geländeform. Wie lässt sich ein Pool im Garten positionieren? Ein Grundstück in Hanglage bringt andere Anforderungen mit sich als ein ebenes Gelände. Wie sind die Klima- und Lichtverhältnisse? Welche Bäume sind vorhanden und sollen erhalten bleiben? Wie sieht es mit Sonnen- und Sichtschutz, atmosphärischer Beleuchtung und Gartenmöblierung aus? 

Deshalb sollte man sich darüber im Klaren sein: Eine anspruchsvolle Integration des Außenpools wird den Garten für eine Zeitlang in eine mehr oder minder größere Baustelle verwandeln. Und das ist dann mit nicht zu unterschätzenden Kosten verbunden. Fachleute raten deshalb: Lieber länger warten, bis das notwendige Budget zur Verfügung steht. Sparen am falschen Ende ist hier nicht angesagt. Ratsam ist es , sich das Konzept für Pool und Garten von einem erfahrenen Planer erstellen zu lassen.

Der vielfach ausgezeichnete Landschaftsarchitekt, Vortragsredner und Buchautor Manuel Sauer erklärt, wie er gegenüber seiner Kundschaft verfährt:

Zunächst höre ich aufmerksam zu, um die Situation und die Bedürfnisse genau zu verstehen. Dann gebe ich eine fachliche Einschätzung dazu. Meist werden dann auch schon erste Ge­staltungsideen ausgetauscht. Jedes Erstgespräch mündet auch in einer Kostenberatung. Hier erkläre ich die grundsätzlichen ­Kostenstrukturen bei einem Pool und einem Garten. Aufgrund meiner Erfahrung mit Wassergärten kann ich realistische Kosten pro Quadratmeter Fläche benennen. Zuletzt gebe ich eine ­Einschätzung zum Aufwand der besprochenen Gestaltungswünsche. Bei ­weiterem Interesse fertige ich dann eine detaillierte Kostenschätzung an, zu der ich mein Honorarangebot stelle. Sobald der Planungsvertrag unterzeichnet ist, kann die ­kreative Zusammenarbeit beginnen.

Manuel Sauer (Landschaftsarchitekt und Buchautor)

Die Wünsche der Nutzer sind die Grundlage

Der Planer wird also zunächst die Wünsche und Bedürfnisse der Nutzer erfragen: als Grundlage für die Gestaltung von Pool und Garten. Design und Ästhetik ordnen sich diesen Vorgaben unter: „form follows function“. Eine stimmige Gesamtwirkung entsteht durch die gekonnte Gliederung der verschiedenen Flächen. Gezielt Akzente zu setzen und bestimmte Bereiche optisch hervorzuheben – das schafft eine optische Dynamik, die Spannung in die Anlage bringt. Wichtig bei kleineren Gärten: ein ruhiger Gesamteindruck schafft einen großzügigen Eindruck. Flächen sollten nicht unnötig zerteilt werden. 

Pool und Garten im Zusammenspiel

Das Zusammenspiel von Pool und Garten: Bedenken Sie hier die  pragmatischen Gesichtspunkte. Ein Aspekt ist die Unfallsicherheit für Kinder. Die Frage nach den anfallenden Wartungskosten: ebenfalls ein wichtiges Thema die bei der Planung unbedingt Berücksichtigung finden sollten. Wenn also nicht nur einfach ein Pool im Garten entstehen soll, sondern eine verbindende Einheit, sollte mit ausreichender Zeit und professioneller Hilfe ein solches Projekt geplant werden. 

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