Die Gartensauna wird zum Frischekick

Milde Sommerluft flutet die Lungen. Wind kühlt die Haut. Jetzt innehalten, ein paar Minuten tief durchatmen und den Anblick der blühenden Natur rund um die Gartensauna genießen. Man ist gerade aus der Gartensauna ins Freie getreten. Man spürt, wie die Hitze nach dem Saunagang langsam aus dem Körper weicht. Je höher die Temperaturen sind, desto mehr sehnen wir uns nach dem Prickeln eiskalten Wassers auf der Haut. Erst dadurch fühlen wir uns fit und voller Tatendrang. 

Gerade in der sommerlichen Hitze wird der Gang in die Gartensauna zum besonderen Erlebnis. Sie liefert den erfrischenden Kick und weckt neue Energien für sommerliche Aktivitäten. Ideal ist es, wenn die Abkühlphase zunächst mit einem kurzen Aufenthalt im Freien beginnt. Es tut gut und regt den Kreislauf an, sich einige Minuten draußen zu bewegen. 

Aus der Gartensauna ins eiskalte Nass

Wer zu jeder Jahreszeit regelmäßig in die Sauna – ob Innen- oder Gartensauna – geht, regeniert seine körperlichen Kräfte optimal. Das Immunsystem wird gestärkt und man trainiert die Abwehrkräfte. Sommergrippe ade. Man verkraftet die Sommerhitze besser und die Seele entspannt. Die Wärme entspannt die Muskeln und beruhigt die Nerven. Saunieren als reines Relaxprogramm – in der Gartensauna noch mit zusätzlichem Ausblick auf die tolle Natur.

Dann das Highlight: die kurze, heftige Abkühlung mit kaltem Wasser. Je kälter, desto besser. Gerade der schockartige Kontakt zwischen erwärmter Haut und eisigem Wasser macht das typische Feeling aus – nicht nur in der Gartensauna. Danach folgt dann die angenehme Entspannungsphase, man fühlt sich gut und ausgeglichen.

Verschiedene Bausweisen für die Gartensauna

Wie bei der Innensauna, so gibt es auch bei der Gartensaunan unterschiedlichen Bauweisen. Die klassische Variante ist die Finnische Sauna, gebaut aus Massivholz beziehungsweise Blockbohlen. Die andere Variante nennt man Element- oder Systembauweise.

Bei der Finnischen Sauna nehmen die Saunabauer ausgesuchte Hölzer aus den weltweit besten Wachstumsregionen – zum Beispiel die finnische Polarfichte oder die kanadische Hemlocktanne. Aber auch Nadelhölzer aus Alpenregionen eignen sich. Bei all diesen Hölzern wird nur ein besonderer Teil zum Saunabau verwendet: Qualitätshersteller nehmen bei der Fichte das Holz links und rechts der Baumstamm-Mitte, dem sogenannten Herzen.

Die Wärme bleibt im Inneren der Sauna

Hart trainiert von Mutter Natur in langen, strengen Wintermonaten und kurzen Sommern, sind hier die Jahresringe am dichtesten und das Holz am härtesten. Das bedeutet je Stamm genau zwei Premiumbohlen – eine links, die andere rechts der Mitte.

Die aus den Hölzern geformten Blockbohlen werden so verarbeitet, dass die Kabine eine stabile, aber keine starre Konstruktion ist. Das Holz muss atmen und arbeiten können, ohne sich zu verziehen. Dabei hat jeder Hersteller sein eigenes System.

Und: Die Blockbohlen sollen die Wärme genau da halten, wo sie sein soll: im Inneren der Sauna. Das Holz nimmt die Wärme auf und gibt sie als milde Strahlungswärme wieder ab. Gleichzeitig reguliert das naturbelassene Holz auch die relative Luftfeuchtigkeit. Überschüssige Feuchtigkeit wird vom Holz aufgenommen, gespeichert und bei Bedarf wieder abgegeben. So sorgt die Blockbohle für optimale Feuchtigkeitsverhältnisse. Nasenschleimhäute und Atemwege können sich so bestens regenerieren.

Sandwichform: Gartensauna in Elementbauweise

Die Wände einer Element- oder auch Systemsauna sind in der „Sandwichform“ aufgebaut. Die Verkleidung der Innenseiten besteht meist aus 12 bis 16 Millimeter starken Profilhölzern, zum Beispiel kanadischem Hemlockholz. Darauf folgt die Dämmung in Form einer Matte aus Mineralwolle und schließlich eine Dampfsperre aus Aluminium, die verhindert, dass Feuchtigkeit durch die Profilhölzer in die Dämmschicht dringt.

Den Abschluss bildet zuletzt die Außenseite, die aus optischen Gründen in der Regel aus Profilholz besteht. Als Außenverkleidung können lackierte Hartfaserplatten, Dekorplatten oder selbst Gipskarton verwendet werden.

Die Vorteile der Elementsauna sind deren bessere Dämmeigenschaften und der niedrigere Energieaufwand. Des Weiteren bietet die Bauweise ein hohes Maß an Individualität und Design durch die verschiedenen Wandverkleidungen und alle erdenklich realisierbaren Grundrisse.

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