Die Besitzer möchten ihr komplettes Grundstück genießen und sich am Zusammenspiel von Gebäude, Swimmingpool und Garten erfreuen. Im Idealfall ist der Gartenpool Bestandteil einer rundherum harmonisch gestalteten Anlage – und dazu ­gehören Beete, Büsche, Bäume, Terrassen, Wege. Schön, wenn die Ausgestaltung des Gartens und die ­Architektur des Hauses aufeinander abgestimmt sind.

Ein entsprechendes Umdenken hat in der Poolbranche mittlerweile stattgefunden: Oft arbeiten der Landschaftsarchitekt und der Schwimmbadbauer Hand in Hand zusammen, um ihren Kunden ein komponiertes Gesamtergebnis zu liefern.

Der Gartenpool soll zum Lebensstil passen

Am Anfang der Planung stehen die Ansprüche der Bauherrn. Die Planer stellen dann oft konkrete Fragen zum Lebensstil der Kunden: Wie sind die Leute eingerichtet, welches Auto fahren sie? Handelt es sich um extrovertierte Menschen, die jedem von ihrem neuen Pool erzählen? Oder wollen sie lieber ihr Schwimmbecken dezent im Verborgenen nutzen? Handelt es sich um Genießertypen mit einer Gartenküche, die den Pool als zusätzliches Wellnessobjekt sehen? Oder sind sie eher sportlich orientiert?

Gerade für Sportlertypen können die Länge des Gartenpools und die Ausstattung mit einer Gegenstromanlage ein entscheidendes Kriterium sein. Für andere Menschen ist dagegen eher der familiäre Aspekt wichtig. Dann spielt zum Beispiel ausreichend Sicherheit für die Kinder eine Rolle.

Im Garten eine dynamische Optik schaffen

Ein weiterer Aspekt steht ebenfalls am Anfang der Neugestaltung: Es geht um die grundlegende Struktur, um das Gesamtkonzept des Grundstücks. Im Idealfall setzt man mit den verschiedenen Bereichen verschiedene Schwerpunkte. Das schafft eine dynamische Optik. Man kann zum Beispiel bestimmte Flächen stärker betonen als andere. Mit Licht und Schatten kann man ebenfalls deutliche Kontraste herausarbeiten – ebenso wie bei der Gestaltung der Bepflanzung. Dann gibt es keinen „bunten Einheitsbrei“, sondern man setzt zu verschiedenen Jahreszeiten unterschiedliche Akzente.

Klären Sie frühzeitig die Frage des Standorts. Wo genau platziert man den Gartenpool? Hier gibt es verschiedene Grund­regeln. Bei einem Sonnenplatz kommen die Schwimmer oft in den Genuss der wärmenden Sonne. Ein Standort unter Bäumen ist ungünstig, da hier zu viel Laub oder Nadeln ins Wasser gelangen. Wobei eine Poolabdeckung hier Abhilfe schafft. Die Entfernung zum Haus spielt ebenso eine Rolle. Ungünstig: einen Pool in eine Ecke des Grundstücks zu drängen, um Fläche einzusparen. Dann gibt es man womöglich nicht ­genug Raum, um außen um das Becken herumzulaufen.

Rund um den Gartenpool

Neben der Frage, wo man das technische Equipment des Gartenpools unterbringt, ist die direkte Umgebung wichtig. Man braucht Sitzgelegenheiten oder eine Liegefläche, ­einen schön angelegten Weg. Oft sind Mauern oder ein anderer Sichtschutz erwünscht, um sich zum Nachbargrundstück hin abzugrenzen. 

Bei der Poolbeleuchtung ist intelligente Planung durch den Experten gefragt. Im Idealfall erzielt man vor allem durch das Zusammenspiel von Licht und Schatten eine stimmungsvolle Atmosphäre. Licht kann einzelne Bereiche am Pool hervorheben und Strukturen modulieren. Mit bewusst platzierten Leuchten kann man Akzente setzen sowie bestimmte Bereiche gezielt hervorheben. Das verschafft dem Auge Ruhe und sorgt zugleich für Spannung und Abwechslung.

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