Luft-Ionisierung: Der Frische-Kick

Stellen Sie sich vor, Sie stehen an einem mächtigen Wasserfall. Ihre Ohren werden von dem Rauschen und Donnern erfüllt. Ihre Hände und ihr Gesicht werden feucht vom feinen Sprühnebel. Die Luft, die Sie atmen, ist klar und rein. Es ist ein Erlebnis für alle Sinne. Die klärende und erfrischende Wirkung des Wasserfalls beruht auf der negativen Ionisierung. Ist negativ nicht gleich gesundheitsschädlich? Ganz im Gegenteil: Durch eine negative Luft-Ionisierung verringert sich die Konzentration von Mikroorganismen in der Luft. Das Einatmen ionisierter Luft fördert die Sauerstoffanreicherung im Blut. Die einzelnen Organe im Körper können ihre Funktion besser erfüllen, der gelöste Sauerstoff verbessert den Zellstoffwechsel. Blutzufuhr der Haut, Hautfeuchte und bessere Versorgung der Haut fördern gesundes Aussehen und begünstigen die Widerstandskraft gegen Krankheitskeime und Allergien.

Was ist überhaupt ein Ion? Ionen sind Teilchen, die mindestens ein Elektron verloren oder dazubekommen haben, d.h. sie sind entweder negativ oder positiv geladen. Luft-Ionen sind ständig in Bewegung. Sie sausen hin und her, verteilen ihre Ladung und treffen mit großer Geschwindigkeit auf alles, was sich im Raum befindet. Sie binden sich an Aerosole, das sind feinst verteilte feste oder flüssige Stoffe in Gasen, sowie an Staubteilchen. Auch an Bakterien und Keime lagern sie sich an und machen diese mit ihrer elektrischen Aufladung unschädlich.

Ein hoher Anteil negativer Ionen findet sich in der Luft an einem Wasserfall, im Gebirge, am Meer und nach einem Gewitter. Dagegen liegt ihre Konzentration in geschlossenen Räumen erheblich unter der einer natürlichen Umgebung. Wo die Ionen in der Luft fehlen, leidet der Mensch. Die schlimmsten "Ionen-Räuber" sind elektrische Aufladungen durch Kunststoff-Flächen, Synthetikfasern oder Hausstaub. Auch Elektro-Smog durch PCs, Mobiltelefone und andere elektrische Geräte verringert die Ionen-Zahl. Bei zu wenig negativen Sauerstoff-Ionen reagieren viele Menschen mit Nervosität, Depressionen, Schlafstörungen, Erschöpfung, Kreislaufbeschwerden und verminderter psychischer und physischer Belastbarkeit.