Effiziente Beckenheizer

Was die energiesparenden Maßnahmen betrifft, waren sich die Diskutanten sofort einig: Die Abdeckung auf dem Freibad muss sein. "Eine Abdeckung reduziert den Wärmeverlust bis zu 80%", erklärt Torsten Blaser, Geschäftsführer von AlphaCovers in Pforzheim. "Bei einer Wassertemperatur von 26° C und einer durchschnittlichen Lufttemperatur von 16° C entsteht ohne Abdeckung ein Wärmeverlust von 3° C pro Nacht", rechnet er vor, "mit Abdeckung reduziert sich der Verlust auf 1° C." Sehr effizient sind auch Solarabdeckungen, die einen zusätzlichen Wärmespeicher-Effekt und wegen ihrer transluzenten Materialoberfläche auch optische Effekte bieten, z.B. wenn bei Dunkelheit das Licht der Scheinwerfer durch die Abdeckung schimmert.

Wie sieht es aber mit der Beheizung aus? Die beste und vor allem kostenlose Heizung ist immer noch die Sonne. Aber in unseren Breitengraden schafft sie es nicht immer allein, das Beckenwasser auf angenehme Temperaturen zu bringen. Die weitverbreiteste Möglichkeit, hier nachzuhelfen, ist der Solarabsorber. Kann aber ein Absorber vollständig den Restenergiebedarf sichern? "In den Sommermonaten ja", erklärt Armin Herger, Verkaufsleiter von Speck-Pumpen. "Beim üblichen 8 x 4 m Becken werden durch den Absorber übers Jahr rund 1000 Liter Heizöl eingespart." Der Absorber plus Hausheizung in den Übergangszeiten ist heute die gängige Variante, meint er. Als konventionelle Wärmeerzeuger kommen ein mit Nachtstrom betriebener elektrischer Durchlauferhitzer oder ein an die Zentralheizung angeschlossener Wärmetauscher in Frage.