
Artikel aus Schwimmbad & Sauna 05/06 2008.
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Ganz gleichgültig, um welche Art von Pool es sich handelt: ein leistungsfähiger Filter gehört zum Schwimmbecken wie die Sonne zum Strandurlaub. Schließlich können die Pool-Besitzer noch so reinlich sein - sie bringen immer anhaftenden Schmutz und andere Fremdkörper wie Haare oder Hautschuppen ins Wasser. Und auch aus dem Umfeld des Pools gelangen zwangsläufig so manche Dinge ins erfrischende Nass, die dort ganz schnell wieder herausgeholt werden sollten. Die einfachste und kostengünstigste, aber natürlich auch am wenigsten genaue Art der Schmutzbeseitigung sind die sogenannten Einhängfilter.
Alles in einem Gerät zusammengefasst
Diese kompakten Geräte beinhalten in einem Gehäuse alles, was zu einer Basisreinigung gehört: eine Ansaugpumpe, die das Beckenwasser in den Filter hineinbefördert, eine Filterkartusche, in welcher die Schmutzpartikel hängenbleiben, und einen Ausströmkanal, durch den das gereinigte Wasser zurück in das Becken gelangt.
Besonderen Komfort darf der Nutzer bei dieser Basislösung freilich nicht erwarten. So muss er beispielsweise den Siebkorb und das Filtermaterial - meist handelt es sich hierbei um einen schwammartigen Einsatz - regelmäßig von Hand reinigen.
Als immer noch sehr preisgünstige, aber deutlich komfortablere Alternative zu den Einhängfiltern haben sich deshalb die sogenannten Einhängskimmer etabliert, die über einen Schlauch mit einem außerhalb des Beckens platzierten Kartuschenfilter verbunden sind. Der Vorteil dieser Lösung: Der Pool-Besitzer kann wie bei einer großen Filteranlage den gesamten Kreislauf durch eine Rückspülung säubern und die Wasserqualität ist aufgrund des größeren Filtervolumens besser.
Beide Varianten sind vor allen Dingen für Kinderbadebecken oder kleinere Aufstellbecken prädestiniert, bei denen der Einsatz eines klassischen Skimmers mit Verbindung zu einem außerhalb des Beckens platzierten Filter aus Kosten- oder Stabilitätsgründen nicht in Frage kommt.
Exakte Montage ist wichtig
Entscheidend für die reibungslose Funktion ist in beiden Fällen eine penible Montage. Wichtig dabei: Der Einhängfilter oder Einhängskimmer sollte sich immer auf der dem Wind zugewandten Seite befinden, damit der Wind die auf der Wasseroberfläche treibenden Schmutzpartikel zur Filteranlage treibt und damit die Ansaugleistung der Pumpe unterstützt. Außerdem muss die Oberkante des Schwimmers mit dem Wasserspiegel identisch sein, weil die Pumpe sonst Luft ansaugt.
Foto: Krülland