Normgerechte Saunasteuergeräte

  Artikel aus Schwimmbad & Sauna 05/06 2008.
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Neue Saunasteuergeräte, die den im Jahr 2006 geänderten Sicherheitsbestimmungen gerecht werden, leisten einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit in der Sauna.

Die neueste Generation von Saunasteuergeräten der EOS-Werke Günther GmbH wurde kürzlich VDE-geprüft und ist bis 2009 normkonform. Die Prüfzeichen des unabhängigen Prüfinstitutes bestätigen, dass die Steuergeräte entsprechend der geltenden Normen gebaut wurden und das CE-Zeichen tragen dürfen. Außerdem entsprechen die EOS-Steuergeräte dem Geräte- und Produktsicherheitsgesetz, was durch das GS-Zeichen bescheinigt wird.

Um auf der "sicheren Seite" im Hinblick auf die Gefahrlosigkeit in der Saunakabine zu sein, rät EOS Saunabetreibern und insbesondere Saunabauern, sich die aktuellen Prüfausweise der Saunasteuergeräte vorlegen zu lassen. "Nur nach neuestem Änderungsstand (Amendment) der Norm geprüfte Geräte sind wirklich sicher", so Karl-Heinz Bastian, Leiter der Entwicklungsabteilung der EOS Werke Günther GmbH. "Was viele nicht wissen: Der ,schwarze Peter' im Falle eines Saunabrandes oder gar Schlimmerem geht schnell an den Saunabauer, wenn z.B. der so genannte ,Switch-off'-Schalter beim Steuergerät nicht eingebaut ist, sondern bloß ,mitgeliefert' wurde. Dann liegt nämlich die Verantwortung für den korrekten Einbau des ,Switch-off'-Schalters beim Saunabauer", führt Michael Meis, Vertriebsleiter bei EOS, weiter aus.

Auch Saunabetreiber sollten auf nach aktueller Norm geprüften Geräten bestehen. Kommt es nämlich aufgrund nicht eingehaltener Normen zum Brand, kann unter Umständen der Versicherer von der Leistung frei werden - mit der Begründung, dass der Versicherungsnehmer (Saunabetreiber) seine Obliegenheitspflicht verletzt hat. Mit nach aktueller Norm geprüften Saunasteuergeräten, die auch alle Änderungen der Norm berücksichtigen, wird diesem Risiko vorgebeugt.

Auf die Formulierungen in den Beschreibungen der Steuergeräte sollten Saunabauer ebenfalls genau achten. So bedeutet z.B. eine Formulierung wie "Unter Beachtung der Normen ..." nicht das gleiche wie "Geprüft und zertifiziert nach ...". Nur eine erfolgreiche und aktuelle Prüfung durch TÜV und/oder VDE garantiert, dass ein Gerät den geltenden Normen und somit den geforderten Sicherheitsstandards entspricht. Wesentlich für die Einhaltung der derzeit aktuellen Norm und somit für optimale Sicherheit in der Saunakabine ist der so genannte "Switch-off"-Schalter, der am Steuergerät eingebaut sein muss.

Dieser Schalter ermöglicht es, die Elektronik des Steuergerätes auf Knopfdruck komplett stromlos zu schalten, so dass eine "Stand-by"-Funktion ausgeschaltet ist. Nach Betätigung des Schalters stehen keine Bauteile der Platine des Steuergerätes mehr unter Spannung - Brandgefahr oder die Gefahr eines Stromschlages sind deutlich reduziert. Gleichzeitig muss aber gemäß der Norm die Kabinenbeleuchtung funktionsfähig bleiben, damit Nutzer und Betreiber auch ohne Einschalten des gesamten Steuergerätes das Licht in der Saunakabine einschalten können. So sind Reinigungs- oder Servicearbeiten in der Saunakabine ohne Gefahr möglich.

Zur Erhöhung der Betriebssicherheit der Saunasteuergeräte werden zudem Prüfungen zu deren "functional safety" vorgenommen. Diese Prüfungen stellen unter anderem sicher, dass sich die Steuergeräte im Stand-by-Betrieb trotz elektromagnetischer Störimpulse (Funksysteme wie Mobilfunk, Wireless-Lan etc.) nicht selbsttätig einschalten. Ein selbsttätiges Einschalten könnte im schlimmsten Fall zu einem Brand führen. Weiter gelten für die Bauteile in Steuergeräten erhöhte Anforderungen an deren Isolierstoffe. Der Nachweis der Verwendung dieser höherwertigen Bauteile ist Bestandteil der aktuellen Norm.

Mehr Informationen bei EOS-Werke Günther GmbH