Tipps für die Deckenplanung

Da heute im Schwimmhallenbau technisch und gestalterisch nahezu alles machbar ist, muss anhand der Gegebenheiten geklärt werden, wie die notwendige Sicherheit mit den Bauherrenwünschen vereinbart werden kann. Von Eigenlösungen und Experimenten jeder Art ist beim Schwimmhallenbau abzuraten. Die feuchte Luft mit den Chlorid-Bestandteilen wirkt täglich 24 Stunden auf die Bauteile der Schwimmhalle ein. Kompetenz und Erfahrung sind hier unabdingbar. Fehler sind nachher meist teurer als die vermeintliche Einsparung gegenüber bewährten Lösungen.

Sobald der Grundriss für die Schwimmhalle festgelegt ist, kann auch mit der Deckenplanung begonnen werden. Bei einer Rohbauhöhe von mehr als 2,70 m sollte auch die Möglichkeit einer abgehängten Decke erwogen werden. Wesentlich ist dabei, ob und wie ein Lüftungskanal für die Luftentfeuchtung an der Decke vorgesehen ist. Ganz wichtig ist auch, ob ein Beton-Unterzug oder Stahlträger vorhanden ist. Je nach den Gegebenheiten kann dann mit Deckenfeldern in unterschiedlichen Höhen-Niveaus gearbeitet werden. In Hotelbädern sind sie üblich, und in Privatschwimmhallen werden sie zunehmend realisiert, denn sie geben dem Raum nicht nur einen besonderen Charakter, sondern bieten auch technische Vorteile.

Worauf bei der Planung der Schwimmhallen-Decke geachtet werden sollte, erfahren Sie in der Ausgabe 9/10-2005 von Schwimmbad & Sauna.