Abdeckungen mit Energiespareffekt

Ob Frei- oder Hallenbad - eine Schwimmbad-Abdeckung spart Energie, schont die Umwelt, sorgt für kristallklares Wasser und bietet bei entsprechender Ausführung auch noch Schutz für Mensch und Tier. Dennoch ist die Energieersparnis das häufigste und nachhaltig stärkste Argument. Wichtig für die Berechnung des möglichen Energieeinsparpotentials ist die genaue Kenntnis aller Energieparameter wie Energieverlust an das Erdreich, Frischwasserzufuhr, Konvektion, Wärmestrahlung und Verdunstung. Bei einem Freibad kommt die Lage des Schwimmbeckens hinzu. Auf einer freien Wiese beispielsweise ist das Schwimmbecken dem Wind stärker ausgesetzt als hinter einer Mauer. Auch das Verhältnis von Wasser- zu Lufttemperatur ist entscheidend.

Im Freibad kann man aber grundsätzlich sagen, dass der größte Wärmeverlust auf die Verdunstung zurückgeht. Sie entsteht, wenn flüssiges Wasser bei einer Temperatur unterhalb des Siedepunkts in Wasserdampf übergeht. Der Wärmeverlust an das Erdreich hingegen ist bei entsprechender Dämmung gering. Einmal aufgeheizt, ist der Energiebedarf im Vergleich zu den anderen Parametern wie Frischwasserzufuhr, Konvektion und Wärmestrahlung kaum nennenswert.

Entgegen anderer Vermutungen ist auch im Hallenbad der Energieeinsparungseffekt beachtlich, denn weniger Verdunstung bedeutet kürzere Laufzeit der Entfeuchtungsanlage und Schutz der Bausubstanz durch weniger Luftfeuchtigkeit. Hinzu kommt die Verbesserung des Raumklimas: Grundsätzlich sollte in einem Hallenbad die Raumtemperatur ca. 2° C höher als die Wassertemperatur liegen. Die meisten Hallenbäder werden heute mit ca. 28° C gefahren, was eine Raumtemperatur von ca. 30° C zur Folge hat. Mit einer verdunstungsreduzierenden Abdeckung lässt sich die Raumtemperatur ohne großen Energieaufwand leicht der Beckentemperatur anpassen und auf Wunsch auch tiefer fahren.