Wärmepumpen: Wärmstens empfohlen

Mindestens viermal so viel Energie verbaucht eine Wärmepumpe, wie sie an Strom verbraucht. So lässt sich der Pool kostengünstig und ressourcenschonend beheizen.

Heizen mit Strom – das klingt nach Verschwendung und hohen Rechnungen. Inzwischen ist jedoch auch das Gegenteil möglich. Wer mit Strom sein Schwimmbecken heizt, kann Energie und Geld sparen. Dazu bieten sich vor allem Luft-Wasser-Wärmepumpen an, die das Wasser schnell auf die gewünschte Wohlfühltemperatur bringen.
Ob nun drinnen oder draußen – das technische Prinzip ist bei allen Wärmepumpen gleich. In ihrem Inneren zirkuliert, wie in jedem Kühlschrank, ein Kältemittel – einerseits flüssig, andererseits gasförmig. Nur dient der Kreislauf hier nicht der Erzeugung von Kälte, sondern von Wärme für den Pool. Ein Ventilatorsystem saugt die umgebende Frischluft an, entzieht ihr überschüssige Energie und überträgt diese in konzentrierter Form direkt an das Schwimmbadwasser. Die Übergabe erfolgt mittels Wärmetauscher, die durch den permanenten Wasserkontakt aus korrosionsbeständigem Material bestehen sollten. Dafür reicht im Regelfall hochwertiger Edelstahl.

Was beim Betrieb von Wärmepumpen sonst zu beachten ist, erläutern wir in der Ausgabe 3/4-2011 von Schwimmbad & Sauna.

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