Pool-Wasserkreislauf: Rundum-Reinigung

Für sorglosen Badespass ist sauberes, keimfreies Beckenwasser ein absolutes Muss. Dafür wird das zu reinigende Wasser im Kreislaufprinzip chemisch und physikalisch aufbereitet bevor es zurück ins Becken gelangt und der Kreislauf von Neuem beginnt.
Anders als bei einem Bad in der Wanne, wird in Schwimmbädern nicht nach jeder Benutzung das Wasser abgelassen. Das wäre sowohl aus wirtschaftlichen wie auch aus ökologischen Gründen undenkbar. Doch auch wenn man darauf achtet immer nur frisch geduscht ins Wasser zu gehen, tragen Badende Keime und organische Substanzen wie Haare, Hautschuppen und Kosmetika ins Schwimmbadwasser ein. Auch hineinfallende Partikel wie Staub, Blätter und Insekten verunreinigen das Wasser.
Eine optimale Wasseraufbereitung ist daher unverzichtbar. Doch welche Reinigungsstufen durchläuft das Wasser im Einzelnen? Bei der Aufbereitung des Schwimmbeckenwassers handelt es sich um einen Kreislaufprozess. Das belastete Beckenwasser wird als Rohwasser der Aufbereitungsanlage zugeführt und nach der Behandlung als Reinwasser wieder in das Becken eingeleitet. Dazwischen liegen verschiedene Reinigungsstufen: Neben der Flockung, Filtration, pH-Regulierung und Desinfektion spielen auch Frischwasserzugabe, Beckenbodenreinigung und die optimale Beckenhydraulik eine wesentliche Rolle. Nur das optimale Zusammenwirken dieser Komponenten ermöglicht ein einwandfreies Aufbereitungsergebnis.
Experten sprechen übrigens von der chemischen und der physikalischen Wasseraufbereitung. Erstere umfasst das Thema Desinfektion und Wasserpflegemittel, Letztere die Aspekte Beckenplanung und -bau sowie die Schwimmbadtechnik.
Vollständiger Artikel in Schwimmbad & Sauna 1/2-2012


