Massivholzsaunen: Von Natur aus massiv

Massivholzsaunen vermitteln das ursprüngliche Badeerlebnis finnischer Art. Wir erklären deren Bauweise und stellen aktuelle Modelle vor.
Zischend vernebelt der Wasserdampf den Raum – das Thermometer zeigt 85 Grad Celsius. An der Kabinenwand steht ein Ofen. Ein Mann schüttet eine Kelle mit klarem Wasser über die dunklen, heißen Steinen aus, die auf dem Heizgerät liegen. Zwei weitere Saunagäste atmen tief durch, als sie der Hitzeschwall erreicht. Die Stimmung ist gelöst und entspannt.
So könnte ein gewöhnlicher Badegang unter Freunden in nahezu jeder Sauna aussehen, ganz gleich ob sie in Massivholz- oder Elementbauweise erstellt ist. Obwohl der Aufguss ohne Aroma erfolgte, riecht es in diesem Raum würzig nach den ätherischen Ölen der Fichte. Dem unverwechselbaren Geruch der Massivholzkabinen, auch Blockbohlensaunen genannt. Diese besitzen im Gegensatz zur Elementkabine keine zusätzlichen Wärmedämmungen, sondern sind rein aus Holz gefertigt. Um die Wärme nach dem Aufheizen etwa sieben Stunden speichern und gleichmäßig wieder an die Badegäste abgeben zu können, sollte deshalb die Wandstärke bei etwa 55 Millimetern liegen. Denn je dicker das Holz, desto größer ist der Wärmespeicher und die Dämmung nach außen. Aus diesem Grund verwenden die Pioniere der Blockbohlensauna, die Finnen, nur sehr dicke Blockbalken, die zwischen 120 und 200 Millimeter aufweisen.
Den vollständigen Artikel finden Sie im Heft 1/2-2011 von Schwimmbad & Sauna.




