Interview mit Helo

Helo

Immer stärker rücken Dampfbadkabinen in den Fokus, die schon mit wenig Aufwand und geringem Platzbedarf nahezu überall installiert werden können. Über das Wellness-Bad zu Hause und die vielfältigen Aspekte des Dampfbadens sprachen wir mit Patrick Bolte, Geschäftsführer der helo GmbH.


Herr Bolte, das Dampfbad erfreut sich einer steigenden Beliebtheit. Woher kommt Ihrer Meinung nach dieses große Interesse am Dampfbaden?

Das Dampfbad wird von vielen Menschen wegen seines besonderen Klimas sehr geschätzt. Während in einer Sauna extreme Temperaturen von bis zu 100 Grad Celsius und recht trockene Luft mit etwa 5 bis 25 Prozent Luftfeuchtigkeit herrschen, sind die Temperaturen im Dampfbad mit 40 bis 50 Grad Celsius erheblich geringer. Gleichzeitig sorgt die hohe Luftfeuchtigkeit von 80 bis 100 Prozent für eine sehr angenehme Entspannung des Körpers. Weiterhin reinigt und pflegt diese ideale Kombination aus Wärme und Feuchtigkeit die Haut und sorgt bei vielen Atemwegserkrankungen für Erleichterung.

Ist die stetig steigende Beliebtheit des Dampfbades auch dadurch zu erklären, dass es mit recht geringem Aufwand in nahezu jede Wohnumgebung eingefügt werden kann?
Das ist in der Tat einer der Hauptgründe für die Entscheidung, sich anstelle einer Sauna für ein Dampfbad zu entscheiden. Egal ob eigenes Haus, Eigentums- oder Mietwohnung, ein Dampfbad kann man nahezu überall einbauen. Außerdem werden heutzutage in vielen Wohnungen die alten Badewannen durch moderne Duschkabinen ersetzt. Der so gewonnene Platz reicht aus, um sich den Traum einer Dampfbadkabine zu erfüllen.

Viele Menschen verbinden den Begriff Dampfbad mit steril wirkenden weißen Kunststoffkabinen. Gibt es hier neuere Entwicklungen, die mehr auf modernes Wohn- und Baddesign abgestimmt sind?

Die Kunststoffkabinen aus Sanitäracryl sind nur eine der zahlreichen Varianten für Dampfbäder. Schon diese Fertigkabinen bieten zahlreiche Möglichkeiten zur Individualisierung. So kann der Käufer die Außenwände der Kabine nach seinen Designvorstellungen mit Fliesen, Mosaikfliesen oder Putz gestalten und an seine Wohnumgebung anpassen. Noch individueller ist natürlich der Eigenbau einer Kabine oder die Umgestaltung einer vorhandenen Duschkabine zur Dampfdusche. Auch hier sind den persönlichen Gestaltungsmöglichkeiten praktisch keine Grenzen gesetzt.

Was braucht der Wellness-Begeisterte alles, um ein Dampfbad oder eine Dampfdusche bauen zu können?

An erster Stelle steht die Wärme- und Dampfquelle, also der Dampfgenerator. Er ist für die Erzeugung des heißen Dampfs notwendig, der in die Dampfbadkabine geleitet wird. Mit den "Vapé"-Dampfgeneratoren "HSX" mit 3,4 bis 14 kW bietet helo Komplettsets, durch die sämtliche Technik für den Eigenbau eines Dampfbades abgedeckt wird. Angefangen vom modernen Dampfgenerator über die Dampfauslassdüse mit Wadenschutz bis hin zum digitalen Steuergerät mit Schaltern für Zeitvorwahl, Temperatur, Lüfter, Licht und Duftstoffpumpe. Um dem Kunden den Selbstbau so einfach wie möglich zu gestalten, bietet helo noch ein weiteres Ausbaupaket an, das zusätzlich eine Ganzglastüre, komplett mit Spezialdichtung, Rahmen und Beschlägen enthält.

Erwarten Sie, dass sich der Trend zur Dampfkabine in den eigenen vier Wänden steigern lässt?

Ich denke, wir stehen hier noch ziemlich am Anfang. Viele Menschen klagen über Stress, verursacht durch hohe Belastungen im Beruf und im Privatleben. Das eigene Badezimmer mit geringen Mitteln in eine kleine Wellness-Oase umzugestalten, die jederzeit genutzt werden kann, ist hier eine ideale Lösung. Sie erfüllt die Wünsche vieler Menschen nach Entspannung, Fitness und Gesundheit.

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