Kameha Grand in Bonn

gefliester flur saunen glasfront

  Artikel aus Schwimmbad & Sauna 03/04-2010.
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Anmut & Extravaganz.

Direkt am Rheinufer, dem sogenannten Bonner Bogen, vereint das Kameha Grand transparente Architektur und originelles Design mit technisch ausgereifter Nachhaltigkeit.

Wenn's ein bisschen mehr sein darf: Knallrote Flure, goldverzierte Riesenvasen, ein gläserner Billardtisch - und selbst im Spa-Bereich finden sich pompöse Kronleuchter. Die klassische Grand-Hotellerie neu zu interpretieren war das erklärte Ziel des Kameha Grand-Gründers Carsten K. Rath. Und tatsächlich, das Fünf-Sterne-Haus ist anders, spektakulär und für manche vielleicht auch etwas gewöhnungsbedürftig. Aber vielleicht war genau das der Grund, warum Fußballbundestrainer Jogi Löw mit seiner Nationalelf bereits kurz nach der Eröffnung im Hotel residierte. Jedenfalls hat Marcel Wanders, der "Rockstar unter den Designern" mit neobarocker und detailverliebter Innenarchitektur sehr viele verschiedene Plätze im Hotel geschaffen. Dies kommt zum Beispiel in den von ihm kreierten Themen-Suiten besonders zur Geltung.
Extravagant zeigt sich auch der Wellness-Bereich: Aufwändiges Interieur, ein rot gefliestes Dampfbad, auffälliges Wandmosaik und ein 15 Meter langer Infinity-Pool auf der Dachterrasse laden unter anderem zum Wohlfühlen ein. Außerdem trägt das Kameha Grand Bonn durch ein neuartiges Geothermiekonzept seiner ökologischen Verantwortung Rechnung. Durch die sich im Keller des Hauses befindende Geothermie-Anlage werden 70 Prozent des Wärme- und Kältebedarfs abgedeckt. Zudem lässt sich der CO²-Ausstoß des Hotels um ungefähr 400 Tonnen im Jahr reduzieren.