Interview mit RivieraPool

Am 13. April 2010 zerstörte ein Brand einen kleinen Teil der Produktionsstätten von RivieraPool. Wir haben mit Uwe Rengers, dem Marketingleiter von RivieraPool, über den Brand und seine Auswirkungen auf die Produktionsabläufe und die Lieferfähigkeit gesprochen.

 

Herr Rengers, was war die Ursache für den Brand?
Ein Kurzschluss in einem an der Decke verlegten Kabelstrang. Zum Glück brach das Feuer gegen Ende der Produktionszeit aus, so dass unsere Mitarbeiter das Unglück sofort bemerkten und die Feuerwehr alarmierten.

Was genau hat denn der Brand zerstört?
Nur einen sogenannten Brandabschnitt. Konkret: Ein Produktionsband, auf dem unsere Whirlpools laminiert werden. Da der Brand allerdings zum Ende der Produktionszeit ausgebrochen ist, war das Band vollkommen leer. Es sind also weder Formen noch halb fertige oder sogar ganz fertige Whirlpools zerstört worden. Wir hatten also wirklich großes Glück - es hätte viel schlimmer kommen können. Und es hat sich ausgezahlt, dass wir den Brandschutz immer schon sehr ernst genommen haben und diesbezüglich sehr modern eingerichtet sind. Alle Vorkehrungen haben gut funktioniert, so dass der Schaden auf ein Minimum begrenzt werden konnte.

Die Pool-Produktion ist also durch den Brand überhaupt nicht in Mitleidenschaft gezogen worden?
Nein, das betroffene Produktionsband diente ausschließlich der Whirlpool-Produktion. Wir haben außerdem bereits bei einem befreundeten Unternehmen in der Nähe mit den betroffenen Mitarbeitern eine Ersatzstraße aufgebaut. Jetzt gehen die tiefgezogenen Schalen per Lkw dort hin und werden von unseren Mitarbeitern vor Ort laminiert.

Gibt es durch den Brand Probleme mit dem Einhalten der Liefertermine?
Nein, unsere Händler und die Endkunden müssen keine Lieferengpässe befürchten. Wir sind in vollem Umfang lieferfähig - und zwar sowohl bei den Pools als auch bei den Whirlpools.

Was passiert mit dem durch den Brand zerstörten Bereich?
Wir werden das Produktionsband wieder an der gleichen Stelle und in der gleichen Form aufbauen. Die Arbeiten haben praktisch unmittelbar nach dem Ende der Löscharbeiten begonnen und sind derzeit in vollem Gange. Bis das Band wieder voll einsatzbereit ist, arbeiten wir mit der bereits beschriebenen Ersatzlösung.

Herr Rengers, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.